In der Praxis erhalten Anwender dadurch Zugriff auf zusätzliche HART-Variablen, beispielsweise einen zweiten Messwert zusätzlich zu den Prozessvariablen. Darüber hinaus lassen sich Diagnosedaten von Feldgeräten über HART IP auslesen, was die Anlagentransparenz und -verfügbarkeit deutlich erhöht. Das neue Gateway bietet maximale Flexibilität, da über dieselben Kabel unterschiedliche Protokolle (z. B. PROFINET und HART IP) genutzt werden können. Es stellt eine leistungsstarke Lösung dar: Bis zu 80 Feldgeräte können an ein voll funktionsfähiges Remote-I/O-System angeschlossen werden. Die Kommunikation zwischen diesen Geräten erfolgt verzögerungsfrei.

Ein integrierter Switch gewährleistet die unterbrechungsfreie Netzwerkfunktionalität auf Basis des Medium Redundancy Protocol (MRP). Fällt eine Leitung aus, konfiguriert sich das Ringnetzwerk automatisch neu und sendet Datenpakete über einen alternativen Weg. Da das Risiko durch das große Datenvolumen (Big Data) und die wachsende Anzahl von Netzwerkverbindungen in Industrieanlagen potenziell steigt, erfüllt das neue PROFINET-Gateway auch die entsprechenden Sicherheitsanforderungen. Das große Display – das größte auf dem Markt für diese Geräteart – ist ein weiteres Highlight, das das neue Pepperl+Fuchs-Gateway besonders benutzerfreundlich macht. Gerätestatus und zusätzliche Diagnosedaten lassen sich schnell über die RGB-LEDs ablesen.

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