Glasfaseranbieter stehen oft vor der Herausforderung, jede Wohnung in Wohngebäuden mit Glasfaser zu versorgen. Das Alter des Gebäudes kann Platzmangel oder fehlende Leerrohre bedeuten, oder rechtliche Bestimmungen können den Ausbau einschränken. G.fast-Technologien können hier Abhilfe schaffen, indem sie es Betreibern ermöglichen, die Glasfaser an einem zentralen Punkt im Gebäude zu terminieren und sie dann mit bestehenden TV-, Daten- oder Telefonleitungen für die letzte Verbindungsstrecke zu verbinden.
Nokias Gigabit Connect-Lösung nutzt die Funktionen von G.fast, verbirgt dessen Komplexität und ermöglicht die Verwaltung der letzten Meile als Glasfaser-Endpunkt über eine einzige Management-Oberfläche. Dies ist besonders wichtig für Betreiber, die sich auf reine Glasfasernetze konzentrieren und wenig Erfahrung mit Kupfer-Twisted-Pair-Technologien haben. Gigabit Connect lässt sich implementieren, ohne die Verwaltung bestehender Netzwerke oder FTTH-Dienste (Fiber to the Home) zu beeinträchtigen.
Die Gigabit Connect-Lösung bietet dem Endnutzer dieselbe Geschwindigkeit und geringe Latenz wie ein vollständiges FTTH-Netz.
Sandy Motley, Präsidentin des Bereichs Festnetze bei Nokia, erklärt: „Wir schätzen, dass 20 % der Mehrfamilienhäuser eine Herausforderung für neue Glasfaserinstallationen darstellen. Die Nutzung von G.fast über die bestehende Verkabelung in einem Gebäude trägt wesentlich zur Lösung dieses Problems bei, doch die Erfahrung mit neuen Technologien kann für Betreiber schwierig sein. Mit Gigabit Connect verbergen wir die Komplexität und ermöglichen eine einfache Plug-and-Play-Glasfaserinstallation und nahtloses Management – genau wie bei jeder herkömmlichen Glasfaserleitung. Darüber hinaus profitieren die Kunden von derselben Geschwindigkeit und geringen Latenz wie bei Standard-Glasfaser.“.
