Es besteht aus einem proprietären Netzwerksegment des Betreibers oder Interkonnektionsanbieters, einem Segment der Gebäudeeigentümergemeinschaft und einem Segment des Endnutzers.
Die verwendeten Netzwerktopologien sind passive optische Netzwerke (PONs).
Um die Nutzerkosten zu minimieren, wurde eine Verteilungsnetzstruktur entwickelt, ähnlich wie bei Rundfunknetzen. Dies lässt sich nur erreichen, indem auf Zwischenverstärkungstechnologie verzichtet wird, da diese Kosten für die Betreiber sowie für die Verstärkung im Haushalt verursachen würde.

OLT: Optischer Leitungsabschluss – Gerät zur Bündelung, Vermittlung und Weiterleitung des gesamten aggregierten FTTH-Netzwerkverkehrs.
PON: Passives optisches Netzwerk – Netzwerkstruktur aus Singlemode-Glasfaserkabeln und passiven Komponenten zur Verteilung des Upstream- und Downstream-Verkehrs.
ONU: Optische Netzwerkeinheit – Gerät zum Empfangen und Senden von Nutzerdiensten; ein aktives optisches Gerät. Manchmal auch als Residential Gateway bezeichnet, in Anlehnung an das Konzept des „vernetzten Zuhauses“.

Bei der Planung von PON-Netzwerken ist Folgendes zu beachten:
– Minimierung der Anzahl von Steckverbindern und Adaptern.
- Die Anzahl der Fusionsverbindungen maximieren (geringere Dämpfung und höhere Zuverlässigkeit).
- Den gleichen Fasertyp wie der Netzbetreiber in der Nähe des Gebäudes verwenden; typischerweise ITU-T G.652 Singlemode, um unnötige Medienkonvertierungselektronik zu vermeiden, die die Kosten erhöht und zusätzliche Fehlerquellen schafft.
- Die Leistungsbilanz für jeden Haushaltsnutzer im Voraus berechnen, unter Berücksichtigung der Empfindlichkeit der ONUs und der Sendeleistung der OLT-Geräte, um Probleme mit dem Signal-Rausch-Verhältnis zu vermeiden und einen einwandfreien Empfang zu gewährleisten (diese Berechnung sollte sowohl für Uplink als auch für Downlink durchgeführt werden).