0906933webDer zentrale Server erfasst den Status der Verkabelung, sowohl über große Entfernungen als auch zwischen mehreren Standorten, und bietet Funktionen für Netzwerkmanagement, -analyse und -planung. „Dieses neue AIM-System – Automatic Infrastructure Management – ​​eröffnet neue Wege für ein zuverlässiges Netzwerkmanagement. R&M hat ein System entwickelt, bei dem einfaches Feedback präzise Verbindungen gewährleistet“, erklärt Reinhard Brukert, Produktmanager bei R&M.

Bislang mussten viele IT-Manager mühsam mit aufwendig erstellten Notizblöcken, Dateien oder Tabellenkalkulationen auf ihren Computern arbeiten, um die Daten für jede einzelne Verbindung und zwischen den Netzwerkschränken zu erfassen. Reinhard Burkert ergänzt: „Manuell verwaltete Infrastrukturen sind selten aktuell oder vollständig und enthalten in der Regel Fehler.“ Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Watson & Fulton weisen manuell verwaltete Daten typischerweise eine Fehlerrate von 10 % auf. Die Berater von Frost & Sullivan stellten in ihrer Umfrage fest, dass 20 bis 40 Prozent der Ports in einem Netzwerk im Laufe der Zeit unbrauchbar werden, was ebenfalls auf fehlerhafte Registrierung zurückzuführen sein kann.

0906928mwebAus betriebswirtschaftlicher Sicht ist die manuelle Verwaltung der Dateninfrastruktur nicht mehr sinnvoll. Reinhard Burkert erklärt: „Der Personal- und Zeitaufwand ist oft zu hoch. Hinzu kommt die Verantwortung für einen unterbrechungsfreien Netzwerkbetrieb. Fehlerquellen sind schwer zu erkennen, wenn die Dokumentation ungenau ist. Internationale Standards, Sicherheitsbestimmungen, gesetzliche Vorgaben, Serviceverträge und Qualitätsmanagement erfordern eine absolut zuverlässige Netzwerkadministration.“

R&M möchte mit seinem neuen R&M Intelligence Physics System dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Dieses System basiert auf zwei Säulen: Hardware zur Kabelüberwachung und einem Informationsmanagement-Server. Die Datenerfassung erfolgt mittels RFID-Chips in Kunststoffhüllen, die einfach am Patchkabel angebracht werden. Diese RFID-Chips enthalten Identifikationscodes sowie Daten zum Verbindungstyp und dessen Funktion. LED-Sensorleisten sind an den Patchpanels montiert. Die RFID-Chips werden bei kontaktlosen Vorgängen erkannt und kommunizieren mit weiteren Einheiten, sogenannten Analysatoren, die in den Netzwerkschrank integriert sind. So überwacht das System jeden Port und jedes Patchkabel im Rechenzentrum oder Netzwerk. LEDs zeigen den Verbindungsstatus an.

Die Analysatoren kommunizieren mit dem R&MinteliPhy Management-Server. Diese Software ist lokal auf einem Server oder extern in der Cloud installiert. Sie erfasst kontinuierlich Informationen zum Netzwerkstatus und zu den einzelnen Verbindungen. Die Daten können in Echtzeit per PC oder Smartphone verfolgt werden, sodass falsch verlegte Kabel innerhalb von Sekunden lokalisiert werden können.

Das R&MinteliPhy Informationsmanagementsystem kennt nicht nur den aktuellen Zustand der physischen Infrastruktur, sondern bietet auch eine Bibliothek zur Visualisierung und Planung des Netzwerkstatus. Dieses Tool ermöglicht die Verwaltung von Netzwerkschrank- und Netzwerkraumlayouts in Unternehmen jeder Größe und integriert diese Informationen mit Netzwerkplänen oder geografischen Standortdaten. Die Software generiert automatisch aktualisierte Anschlusspläne, sobald neue Geräte ins Netzwerk integriert oder Änderungen vorgenommen werden. Darüber hinaus werden nicht genutzte Patchpanels an aktiven Geräten schnell erkannt. Mit diesen Informationen können Unternehmen ihre Infrastrukturkapazität besser nutzen und so die Rentabilität ihrer Rechenzentren oder Netzwerke steigern. Viele Arbeitsabläufe lassen sich mithilfe von R&MinteliPhy im Voraus planen. Neue Verkabelungen oder Netzwerkerweiterungen können ebenso automatisch generiert werden wie Arbeitsaufträge für Installateure oder Kabelbeschriftungen.