Fibernet entwickeltDiese neue Technologie ermöglicht einerseits die kontinuierliche Überwachung potenzieller physischer Manipulationen an den Glasfaserverbindungen selbst. Wird eine Manipulation festgestellt, leitet das System den gesamten Datenverkehr automatisch auf einen anderen Glasfaserpfad um. Andererseits ermöglicht sie die Verschlüsselung jeder Kundenkommunikation, sodass diese als verschlüsselte Daten übertragen wird. 

Aufgrund der kritischen Natur der übertragenen Daten wurde die Entwicklung dieser Technologie transparent und mit minimaler Verzögerung durchgeführt. Darüber hinaus nutzen die Verschlüsselungsmodule die neuesten Fortschritte im Bereich der Datenverschlüsselungstechniken

• AES-256-Bit-Verschlüsselung.
• Automatische Schlüsselgenerierung mittels Diffie-Hellman-Algorithmus.

Im Vergleich zu anderen Verschlüsselungslösungen auf dem Markt erzielt die Lösung von Fibernet eine hervorragende Latenz (Kommunikationsverzögerung) und optimiert die Kosten für die Verschlüsselung der benötigten Dienste.

Fibernet hat seine Lösung so konzipiert, dass sie potenziellen Sicherheitsrisiken in der Kommunikation durch zwei Ansätze begegnet. Der erste Ansatz basiert auf einem System, das Manipulationen und Eindringversuche an Glasfaserkabeln in Echtzeit überwacht. Wird auch nur das geringste Problem erkannt, leitet das System den gesamten Datenverkehr auf die Backup-Route um. Diese Funktionalität ist in der FIBERSEC-Produktfamilie von Fibernet, intelligenten Glasfasermesssystemen, implementiert.

Die zweite Lösung ermöglicht Verschlüsselungsalgorithmen auf den Kommunikationsschnittstellen der DUSAC-Familie von Fibernet:
• FTX-10c mit Verschlüsselungsfunktion für Hochgeschwindigkeitsprotokolle: 10 Gbit/s.
• Der FTX-4c bietet Verschlüsselungsfunktion für Niedriggeschwindigkeitsprotokolle: Gigabit-Ethernet und F-Channel bis zu 4 Gbit/s.


Die Verschlüsselung ist auf niedriger Ebene implementiert und in das FPGA (Field Programmable Gate Array) integriert, einen Halbleiter mit Logikblöcken, deren Verbindungen und Funktionalität über eine spezielle Programmiersprache konfiguriert werden können. DUSAC-Systemplatinen basieren auf einem FPGA-Design, wodurch die Implementierung und Integration von Verschlüsselungsprotokollen relativ einfach ist. Dieser Ansatz auf niedriger Ebene bietet darüber hinaus weitere Vorteile:
• Minimale Latenz in der Kommunikation.
• Höhere Protokollunabhängigkeit.
Die Datenverschlüsselung ist in jedes Client-Signal integriert und verwendet einen Schlüssel, der vom Endbenutzer/Client über ein Managementmodul mit Zugriffsbeschränkungen eingegeben werden kann. Dieser Schlüssel erzeugt zusammen mit dem Verschlüsselungsalgorithmus ein Signal, das über eine Lambda-Frequenz mit ähnlicher Bitrate übertragen wird. Verschlüsselte und unverschlüsselte Kanäle können in einer gegebenen Architektur parallel betrieben werden.

Esther Gómez, CEO von Fibernet, erklärt: „Wir bei Fibernet sind uns bewusst, dass Glasfaserkommunikation immer häufiger eingesetzt wird und von großen Unternehmen nachgefragt wird, die die enormen Vorteile dieser Systeme beim Transport großer Datenmengen nutzen möchten. Diese wachsende Nachfrage hat uns dazu veranlasst, innovative Verschlüsselungssysteme zu entwickeln, um potenzielle Risiken des Abhörens oder der Spionage zu minimieren, denen Unternehmen bei der Übertragung sensibler Daten ausgesetzt sein könnten.“

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