DichtungsfaserrohreBei der Installation von Schläuchen ist stets darauf zu achten, dass die Enden der Schläuche abgedichtet sind, um das Eindringen von Schmutz, Staub, Schlamm, Wasser oder anderen Verunreinigungen zu verhindern. Sind die Schläuche nicht abgedichtet und enthalten sie Verunreinigungen, führt dies zu Problemen beim Einblasen der Faserbündel. Die Faserbündel können zwar weiterhin installiert werden, jedoch mit Mehrkosten. Die Hauptnachteile sind der erhöhte Gasbedarf, da ein höherer Einblasdruck erforderlich ist, um die erhöhte Reibung und den Luftwiderstand zwischen dem Inneren des verschmutzten Schlauchs und der Polyethylen-Faserbündelhülle (PEF) zu überwinden. Zudem verringert sich die Einblasgeschwindigkeit, was zu längeren Ausfallzeiten führt. Sind die Schläuche nicht verschmutzt, gibt es ein Reinigungsverfahren, das jedoch Zeit, Aufwand und Arbeitskraft erfordert. Entscheidend ist daher, Verunreinigungen von vornherein zu vermeiden.

Offene Kabelrohrenden abdichten:
Hierfür sind Schrumpfkappen in vier verschiedenen Größen erhältlich. Diese Schrumpfkappen sollten entweder bei der Lagerung des Kabelrohrs oder direkt vor Ort angebracht werden. Sie sollten während der gesamten Installation, insbesondere bei der Verlegung in feuchten Rohren, Leitungen oder ähnlichen Umgebungen, am Kabelrohr verbleiben. Zum Anbringen der Schrumpfkappe benötigen Sie ein handelsübliches Heißluftgebläse mit 1000 Watt, um die Kappe zu verkleinern. Steht vor Ort kein Heißluftgebläse zur Verfügung, kann die Schrumpfkappe alternativ mit Isolierband am Kabelrohr befestigt werden. So lässt sie sich für zukünftige Installationen wiederverwenden. Eine weitere Abdichtungsmethode besteht darin, die offenen Rohrenden vollständig mit RTV-Silikon zu bedecken und anschließend das Rohrende großzügig mit Isolierband zu umwickeln. Die Kombination aus RTV-Silikon und Isolierband schützt das Kabelrohr vor Wasser und Schmutz. Bei Installationen in Innenräumen, wo das Kabelrohr keiner Feuchtigkeit ausgesetzt ist, genügt eine großzügige Lage Gewebeband. Dasselbe gilt für die Lagerung oder den Transport des Kabelrohrs zur Baustelle; in diesem Fall dichtet Gewebeband das Rohr mindestens ab.

Verschließen der Enden leerer Rohre

Für diesen Zweck sind Rohrstopfen und Rohrkappen erhältlich. Eine Rohrkappe ist ein Steckverschluss, der das offene Ende eines leeren Rohrs sicher verschließt und sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet ist. Bei sachgemäßer Montage hält sie einem Luftdruck von bis zu 200 psi stand und springt nicht ab. Rohrkappen sind die bevorzugte Verschlussart für Außenanwendungen.
 
Rohrstopfen sind einfache Kunststoffstopfen zum Verschließen des offenen Endes eines leeren Rohrs. Die Installation erfolgt durch festes Einstecken des Stopfens in das Rohr. Da sie nicht wie Rohrkappen per Steckverschluss funktionieren und keine Verriegelungsfunktion besitzen, sollten sie nur in Innenräumen verwendet werden. Es sind zwei Stopfengrößen erhältlich. Der orangefarbene Stopfen passt auf alle 6-mm-Rohre. Der blaue Stopfen hat einen etwas kleineren Durchmesser und ist für die Verwendung mit TCxxTP2 Plenum Cover-Kabelrohren vorgesehen, die die kleinsten 5,5-mm-Rohre aufweisen.

Abdichten von Vollrohren:
Für das Abdichten des Rohrendes sind Faserbuchsen erhältlich. Diese konischen Gummibuchsen verfügen über eine Nut zur einfachen Montage und Demontage eines Faserbündels. Rote Buchsen eignen sich zum Abdichten von Faserbündeln mit einem Außendurchmesser von ca. 2 mm, schwarze Buchsen für solche mit ca. 3 mm.

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