Die beiden neuen LNAs sind für Basisstationsanwendungen in der Mobilfunkinfrastruktur konzipiert, beispielsweise für Funk-Transceiver-Karten, Turmverstärker (TMAs), Kombinierer, Repeater und Remote/Digital Radio Heads. Die neuen Bauteile setzen neue Maßstäbe für ihr niedriges Rauschmaß. Die Empfängerempfindlichkeit ist eine der wichtigsten Anforderungen an die Auslegung des Empfangspfads in einer Basisstation. Die Wahl des richtigen LNA, insbesondere des LNA der ersten Stufe, beeinflusst die Empfängerempfindlichkeit in der Basisstation maßgeblich. Ein niedriges Rauschmaß ist daher ein primäres Entwicklungsziel. Avago bietet erstklassige Rauschmaße von 0,48 dB bei 1900 MHz.

 


Ein weiterer wichtiger Designfaktor ist die Linearität, die die Fähigkeit des Empfängers beeinflusst, zwischen nahe beieinander liegenden Nutz- und Störsignalen zu unterscheiden. Der Intercept-Point dritter Ordnung (OIP3) dient zur Spezifizierung der Linearität. Bei 1900 MHz und typischen Betriebsbedingungen von 5 V/51 mA erreicht Avagos GaAs-pHEMT-Prozesstechnologie im Enhancement-Modus ein Rauschmaß von 0,48 dB und einen OIP3-Wert von 35 dBm. Bei 2500 MHz und typischen Betriebsbedingungen von 5 V/56 mA beträgt das Rauschmaß 0,59 dB und der OIP3-Wert ebenfalls 35 dBm. Dank des niedrigen Rauschmaßes und des hohen OIP3-Werts bieten Avagos neue LNAs im 8-poligen SMD-QFN-Gehäuse mehr Designflexibilität für den Empfängerpfad in der BTS als bisherige Verstärker.

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