Die neue Rechenzentrumslösung von Fibernet adressiert dieses Problem mit der FT-3-, die die Vereinfachung oder den vollständigen Wegfall von End-of-Row-Aggregationsgeräten in den Serverräumen ermöglicht. Darüber hinaus ermöglicht das FT-3-die Erkennung, Lokalisierung und Verfolgung von Problemen mit der physischen Glasfaserinfrastruktur.
Derzeit werden Verbindungen zwischen peripheren Racks und dem zentralen Kern eines Rechenzentrums über zwei alternative Methoden hergestellt: physische Verbindungen mit einer Vielzahl von Glasfasern zur Vernetzung der einzelnen Dienste oder der Einsatz von Ethernet-Switches. Letzteres führt zu hohen und variablen Latenzen, die sich sehr nachteilig auf SAN-Dienste (Storage Area Network) auswirken, sowie zu Bandbreitenengpässen. Das Fibernet FT-3 kombiniert mehrere Dienste mit unterschiedlichen Protokollen und Geschwindigkeiten auf möglichst wenigen Glasfasern, wobei die Bandbreite eingehalten wird, Datenverluste vermieden und Latenzen eliminiert werden. Gleichzeitig wird die Anzahl der Glasfaserkabel (Kupfer und Glasfaser) reduziert, wodurch auch Engpässe im Rechenzentrum beseitigt werden.
Merkmale:
Diese Geräte integrieren xWDM- und TDM-Übertragungstechnologien und sind mit allen gängigen Protokollen kompatibel (Fibre Channel, Ethernet, SCSI, Infiniband FDR, KVM-Switches, PBX-Systeme und E1- oder T1-Multiplexer). Sie unterstützen Konfigurationen für verschiedene Geschwindigkeiten (derzeit 1–16 Gbit/s, 40–100 Gbit/s sind geplant).
Die 2U-Systeme mit 64 Ports werden in jedem Rechenzentrumsrack installiert und sind mit kostengünstigen Schnittstellen (Multimode, Singlemode, Kupfer-Glasfaser, Twinax) kompatibel, wobei die Gesamtbandbreite für jeden Kanal erhalten bleibt. Die Fibernet-Geräte zeichnen sich durch einen geringeren Stromverbrauch und einen niedrigeren Platzbedarf aus. Pro Rack wird eine einzige Glasfaserverbindung für alle Protokolle und Kanäle benötigt.
Das
System3- ermöglicht die Echtzeit-Überwachung und -Verwaltung der Verkabelung und liefert umfassende Kanalstatusinformationen (Echtzeit-Ereignis- und Alarmbenachrichtigungen per E-Mail und SMS sowie Ereignisprotokolle für den Glasfaser- und Schnittstellenstatus). Es bietet zudem die optionale Überwachung weiterer Rack-Parameter wie Temperatur, Stromverbrauch und Türöffnungen. Dieses Gerät vereinfacht die Rechenzentrumsarchitektur und ermöglicht eine leichtere Netzwerkkonfiguration von Switches und Servern. Es unterstützt 1+1-Konfigurationen: einzelne EDAs, HDAs, ZDAs und MDAs pro Ebene, ist ANSI/TIA-konform und lässt sich in DCIM-Tools integrieren.

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