Ereignisse wie die Überschwemmungen in der Region Valencia im Oktober 2024 haben die Notwendigkeit einer externen Datensicherung außerhalb unserer eigenen Einrichtungen in den Vordergrund gerückt.
Die zunehmenden Bedenken hinsichtlich der Informationssicherheit und ihres Wertes haben zu prognostizierten Investitionen von rund 6 Milliarden Euro in private Rechenzentren in Spanien in den nächsten drei Jahren geführt. Führende Analysten gehen davon aus, dass die Gesamtkapazität zwischen 2025 und 2030 um etwa 25 % steigen wird.
Die Hauptbetriebskosten eines Rechenzentrums entstehen durch die Aufrechterhaltung der Temperatur unterhalb kritischer Grenzwerte. Daher genügt es bei der Festlegung der Dimensionen eines Rechenzentrums in der Regel, die installierte elektrische Leistung anzugeben, da diese die Größe der Anlage vollständig bestimmt.

Der Stromverbrauch von Rechenzentren in Europa macht bereits über 3 % des Gesamtverbrauchs aus. Die Optimierung des Verbrauchs und die Sicherstellung der Nachhaltigkeit dieser Zentren haben für die Verwaltungen der Europäischen Union höchste Priorität. Zu diesem Zweck sind vollständige Transparenz und öffentliche Offenlegung für alle Rechenzentrumsprojekte mit einer Fläche von mehr als 2.000 m² erforderlich.


Optimierung des Rechenzentrumsmanagements:
Es gibt verschiedene Rechenzentrumsdesigns, aber das in kleinen bis mittelgroßen Zentren vorherrschende ist das sogenannte Kaltgang-Design. Dabei entsteht eine geschlossene, kalte Zone, deren Abluft in eine warme Zone (den restlichen Raum) und anschließend nach außen abgeleitet wird. Diese Wärme kann zur Energiegewinnung genutzt werden.

Ein Kaltgang ist ein modulares Gehäuse mit zwei Rackreihen und einem Mittelgang, der seitlich und oben durch automatische oder manuelle Türen verschlossen ist. Unsere Cubes verfügen über eine automatische Öffnung an der Oberseite, die mit automatischen Feuerlöschanlagen kompatibel ist.

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Diese geschlossene „Würfel“-Bauweise bewirkt, dass die vom Boden des Mittelgangs angesaugte kühle Luft nach außen abgeleitet wird und dabei die Serverschränke mit den aktiven Geräten durchströmt. Dadurch wird eine bessere Wärmeabfuhr (ca. 60 %) erreicht, was zu Energieeinsparungen von etwa 40 % führt.
Skalierbarkeit muss bei der Planung der passiven Komponenten des Rechenzentrums oberste Priorität haben. Das Rechenzentrum sollte nicht überdimensioniert sein, da dies unnötige Kühlkosten verursachen würde. Gleichzeitig muss es aber skalierbar genug sein, um den zukünftigen Anforderungen der Nutzer gerecht zu werden.
Unser Angebot an Rechenzentrumsausrüstung ist vollständig modular und gewährleistet somit jederzeit Skalierbarkeit.


Maximale Kapazitätsausnutzung.
Die anfallenden Wartungskosten, insbesondere für die Kühlung, lassen sich volumenbasiert abrechnen, während Rechenzentren üblicherweise nach Einheiten oder Stellfläche abrechnen. Anders ausgedrückt: Wir sehen Kosten in drei Dimensionen, die mit Erträgen (Return on Investment) in zwei Dimensionen verknüpft sind.
Daher versuchen wir unbedingt, die Kapazität der in den Kühlgängen untergebrachten Racks zu maximieren. Ein Rack ist eine begrenzte Struktur mit einer Breite von 19 Zoll und einer Höhe von 42 oder 47 HE. Es geht nun darum, möglichst viele Geräte, Anschlüsse usw. auf begrenztem Raum unterzubringen – vor allem, um die Rentabilität der Kühlfläche zu maximieren.
Bei KEYNET fertigen wir Kühlgangracks mit einer statischen Tragfähigkeit von bis zu 1.500 kg. Unser Katalog umfasst nicht weniger als 18 verschiedene Größen, sodass wir das System optimal an den verfügbaren Platz anpassen können.


Die Racks werden ausgestattet.
Hochleistungs-Verbindungssysteme erleben parallel zum Wachstum von Rechenzentren einen regelrechten Boom. Bis vor wenigen Jahren konnten maximal 48 Glasfasern in einem 1-HE-Tray untergebracht werden. Heute bietet ein Standard-ODF-Tray mindestens 96 Anschlüsse. Das ist mehr als doppelt so viel wie die Anzahl der Anschlüsse in 1 HE.
ODF-Systeme ermöglichen verschiedene Konfigurationen. Sie können als durchgehende Frontplatten oder in Kassetten unterteilt präsentiert werden. Neue Systeme ermöglichen die Unterbringung von 144 oder 288 Anschlüssen in einer einzigen HE.

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Die Einführung von MPO- und MTP-Steckverbindern ermöglicht es, bis zu 12 bzw. 24 verschiedene Fasern an einen einzigen Stecker anzuschließen. Diese Art der Steckverbinderkonstruktion macht das Spleißen überflüssig. Es empfiehlt sich, stets werkseitig konfektionierte, geprüfte und rückverfolgbare Patchkabel zu verwenden.


Durch seine geringe Größe können die Tabletts verkleinert werden. Die Vermeidung von Schmelzprozessen verbessert Verluste und Dämpfung deutlich.

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Bei KEYNET fertigen wir Glasfasersysteme mit hoher Kapazität für alle Fasertypen (Singlemode, OM3, OM4, OM5) und alle Steckverbindertypen (konventionell, MTP und MPO in allen Ausführungen).
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Kabelführung. Je nach Dichte und Größe des Korridors sowie der Raumstruktur erfolgt die Kabelführung über Boden-, Decken- oder Rack-Kabelrinnen, wobei Strom- und Datenkabel getrennt werden.
KEYNET fertigt Kabelrinnen aus PVC und ABS für eine komfortable und sichere Kabelführung. Wir liefern außerdem verzinkte Stahlhalterungen zur Decken- oder Rackmontage der Kabelrinnen. Dank eines umfangreichen Zubehörsortiments (Halterungen, Bögen, Abdeckungen etc.) können wir jede Anforderung erfüllen.

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Weitere Informationen: http://www.keynet-systems.com