Die Schränke und RahmenDer enorme Anstieg der Nachfrage nach Online-Informationen und Transaktionsdiensten zwingt Unternehmen dazu, in jedem Rechenzentrumsschrank so viel Rechenleistung und Speicherplatz wie möglich zu konzentrieren.
„Zum Beispiel werden Multi-U-Server, die früher Standard waren, durch 1U-Server vom Typ „Pizza-Box“ ersetzt, und selbst diese werden von Blade-Servern abgelöst, wodurch eine effektive Dichte von vielen Servern pro U erreicht wird“, erklärt Goulding.


Die Folge ist, dass die Wärmedichte schätzungsweise von unter 1 kW pro Rack auf 2 bis 5 kW gestiegen ist; bei High-End-Geräten liegt sie sogar deutlich darüber und erreicht bis zu 20 oder 30 kW.
Dadurch ist die Wärmeableitung zum zentralen Problem geworden, das die Konstruktion von Schränken und Racks für Rechenzentren im Jahr 2012 und darüber hinaus maßgeblich beeinflussen wird.


„Eines ist in diesem Jahr sicher: Herkömmliche Kühlmethoden werden nicht ausreichen“, sagt Goulding. „Ausgefeiltere Verfahren wie die Gangisabtrennung sind notwendig, und es ist unerlässlich, Schränke zu installieren, deren Kühlleistung im Laufe der Lebensdauer eines Rechenzentrums problemlos erweitert werden kann.“.


Weitere Schlüsselfaktoren für Rechenzentrumsschränke und deren Racks im Jahr 2012 werden Zugriff und Sicherheit sowie wesentlich fortschrittlichere Software zur Steuerung der Schrankfunktionen sein.


Die einfachen Sicherheitsvorkehrungen von gestern, wie passive Schlüsselschlösser oder Codeschlösser, werden nicht mehr ausreichen. Techniken wie Iris- oder Fingerabdruckerkennung werden ebenso zum Standard wie zeitlich begrenzte Zutrittsbeschränkungen. Alarmsysteme, unterstützt durch Videoüberwachung und mit umfassenden Protokollierungsfunktionen, werden ebenfalls weit verbreitet sein. Endnutzer stellen zunehmend höhere Anforderungen und fordern proaktive Sicherheitsmaßnahmen in Rechenzentren.


Nächstes Jahr werden wir Serverschränke sehen, die selbst leistungsstarke Rechenzentren darstellen. Daher wird die Steuerung ihrer Funktionalität mit fortschrittlichen Management-Softwaretools von entscheidender Bedeutung sein.


„Spezielle Tools, wie beispielsweise die Rechenzentrumsmanagement-Software Cannon DCM, werden notwendig sein“, sagt Goulding. „Diese Tools bieten neue Vorteile, wie etwa Planungsfunktionen, Was-wäre-wenn-Szenarien und Aufgabenmanagement.“.

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