Während die meisten Eigentümer und Betreiber eindeutig dem Mantra „Man kann nicht managen, was man nicht gemessen hat“ folgen, ist ebenso klar, dass sich die Veränderungen in Rechenzentren weltweit sehr schnell vollziehen und die Schwächen bisheriger Praktiken offenlegen.
Dieser Artikel soll daher die Richtlinien aufzeigen, die befolgt werden sollten, um optimale Vorgehensweisen zu gewährleisten und Ihre Rechenzentren zukunftssicher zu machen.
Sie basiert auf einer Umfrage unter Eigentümern und Betreibern von High-Level-Rechenzentren und beschreibt:
• Aktuelle Überwachungs- und Berichtspraktiken in diesem Rechenzentrumssegment
• Angestrebte Verbesserungen der aktuellen Praktiken, insbesondere zur Anpassung an
zukünftige Trends, die sich weltweit auf Rechenzentren auswirken werden.
Diese Bedenken werden nicht verschwinden, und aktuelle Trends deuten darauf hin, dass sie den Betrieb von Rechenzentren weiterhin beeinflussen werden. Daher muss das Monitoring schnell und präzise Lösungen identifizieren, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, wie beispielsweise neuen Kennzahlen und Berichtsstandards.
Die überwiegende Mehrheit der Eigentümer und Betreiber überwacht kontinuierlich den Energieverbrauch, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit in all ihren Anlagen.
Energieeffizienz, Kohlenstoffemissionen und Stromqualität werden ebenfalls überwacht, jedoch unregelmäßiger und nur in größeren Anlagen.
Da Rechenzentren zunehmend miteinander vernetzt werden und sich die Bereitstellung mehr auf das Portfolio und weniger auf einzelne Einrichtungen konzentriert, müssen Überwachungssysteme ausreichend flexibel sein, um neue Variablen zu überwachen oder auf neue Einrichtungen skaliert werden zu können.
Die aus den durch Überwachung gewonnenen Daten gewonnenen Informationen folgen keinem festgelegten Muster, je nachdem, ob die Daten nur dazu verwendet werden, vor dem Überschreiten eines Schwellenwerts zu warnen, ob Informationen manuell zusammengestellt werden, ob automatisch generierte Berichte erstellt werden oder ob komplexere Analyse- und Modellierungsanwendungen zum Einsatz kommen.
Die Zufriedenheit mit Monitoring und Reporting ist bestenfalls begrenzt, obwohl die Verknüpfung dieser Prozesse mit einem formalen kontinuierlichen Verbesserungsprozess die Zufriedenheit deutlich steigern kann.
Höhere Zufriedenheit und mehr Vertrauen in das Data-Center-Monitoring hängen ebenso sehr von den Erwartungen und der Organisation bestehender Systeme ab wie von technologischer Exzellenz.
Dank guter Überwachungspraktiken konnten die Betreiber in dieser Stichprobe die Überwachung nahtlos in die Anforderungen integrieren, die ihre Rechenzentren erfüllen müssen, sowie in die Geschäftsprozesse, die diese Zentren verwalten und unterstützen.
Es bestehen Bedenken hinsichtlich der Einfachheit der Integration verschiedener Überwachungsprozesse zur Erstellung eines vollständigen Portfolioüberblicks sowie hinsichtlich der Datenmenge, die durch die Überwachung generiert werden kann, und der Fähigkeit bestehender Systeme, umsetzbare Einsparungsinformationen zu liefern.
Um sich an den Wandel von Rechenzentren hin zu dynamischen Einrichtungen anzupassen, die eine hohe Flexibilität bei Servicebereitstellung, -verwaltung und -planung erfordern, muss auch das Monitoring entsprechend angepasst werden. Dies bedeutet den Übergang von alarmbasierten Systemen zu Systemen mit verbesserter Kontrolle und prädiktiven Fähigkeiten. Dieser Artikel nutzt diese Erkenntnisse, um Best-Practice-Leitlinien für das Rechenzentrumsmonitoring vorzuschlagen. Die Einhaltung dieser Best Practices ist wichtig, weil: • Mit zunehmender Dynamik und Komplexität von Rechenzentren Entscheidungen immer stärker datenbasiert und weniger auf Intuition beruhen. • Vertrauen in die erfassten Daten unerlässlich ist. • Eine ineffektive Monitoring-Implementierung zu verpassten Chancen für höhere Anlageneffizienz und Kosteneinsparungen führen kann. • Monitoring und Information in die Anforderungen an die Einrichtung integriert werden sollten. In einigen Fällen dieser Studie gilt: Weniger ist mehr! • Rechenzentren zunehmend präzisere Berichte an externe Stellen übermitteln müssen. Der vollständige Artikel kann unter www.raritan.eu/resources/white-papers/power-management heruntergeladen werden.
