„Sicherheit hat für die Betreiber höchste Priorität und ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass die vom Großmaster verwendete Zeitreferenz ein gültiges und zuverlässiges Signal darstellt“, sagte Randy Brudzinski, Vizepräsident der Geschäftseinheit Zeit- und Frequenzsysteme von Microchip. „Der TimeProvider 4100 Großmaster mit seiner integrierten BlueSky GPS-Firewall bietet unseren Kunden eine kosteneffiziente Lösung, die einen hochwirksamen Schutz vor Spoofing, Jamming und anderen Bedrohungen bietet, die die Gültigkeit des GNSS-Signals beeinträchtigen könnten.“.
Version 2.4 der TimeProvider 4100-Serie unterstützt nun auch IEEE® 1588-Leistungsprofile und ermöglicht so die Gateway-Funktionalität zwischen Punkt-zu-Punkt-Telekommunikations- und Leistungsprofilen. Mit diesem Gerät können Energieversorgungsunternehmen Kommunikationsnetze und Umspannwerke verbinden und damit die Konvergenz von IT- (Informationstechnologie) und OT-Netzen (Betriebstechnologie) parallel zur Modernisierung der Betreiberinfrastruktur unterstützen.
Der Einsatz privater Netzwerke nimmt in verschiedenen Bereichen wie Fabriken, Stadien und Bergwerken stetig zu. Diese privaten Netzwerke lassen sich nun mit Version 2.4 der TimeProvider 4100-Serie synchronisieren, die das 802.1.AS Time Sensitive Network (TSN)-Profil unterstützt. Diese Funktionalität bietet privaten Netzwerken ein präziseres und autonomeres Zeitsystem zur Koordination von IoT-Geräten (Internet der Dinge) innerhalb ihrer Netzwerke.
Je nach Einsatzanforderungen benötigen Betreiber eine Anzahl von Großmastern, die entweder wenige oder eine große Anzahl von Clients bedienen kann. Version 2.4 des TP4100 unterstützt bis zu 2.000 PTP-Clients (Precise Time Protocol) und ermöglicht so die präzise Zeitsynchronisierung einer großen Anzahl von Basisstationen, ohne dass zahlreiche Großmaster installiert werden müssen.
Mit zunehmendem Alter der bestehenden Signalkommunikationsinfrastruktur steigt der Bedarf an einer Modernisierung mittels modularer Architektur. Version 2.4 der TimeProvider 4100-Serie bietet einen neuen Betriebsmodus, der die Filterung vorhandener Eingangssignale ermöglicht und als Synchronisationsversorgungseinheit (SSU) fungieren kann. Dadurch wird die Migration großer SSU-Umgebungen auf eine TimeProvider-Serverarchitektur erleichtert. Diese Architektur kombiniert neue Protokolle wie PTP, NTP und SyncE mit älteren Signalen in großer Menge. So können Betreiber die Kontinuität bestehender Dienste sicherstellen und Synchronisationssignale für neue Netzwerkarchitekturen modernisieren.
Ausfallsicherheit ist für Synchronisierungslösungen in kritischen Infrastrukturen unerlässlich. Ein Ausfall kann zu Beeinträchtigungen oder gar zum Ausfall des Dienstes führen, was sich negativ auf die Kundenzufriedenheit auswirkt. Die Softwareredundanz erhöht die Ausfallsicherheit der TimeProvider 4100-Serie durch die Synchronisierung zweier Grandmaster im Aktiv/Standby-Modus. Dadurch wird sichergestellt, dass Netzwerkclients von der Standby-Einheit bedient werden können, falls die aktive Einheit ausfällt. Ein weiteres wichtiges und wertvolles Merkmal der TimeProvider 4100-Serie Version 2.4 ist das zusätzliche Redundanzmodell, das den Betrieb zweier Einheiten im Aktiv/Aktiv-Modus ermöglicht. Dies bietet mehr Flexibilität je nach Kundenwunsch. Kunden im Aktiv/Aktiv-Modus können sich auf beide Grandmaster verlassen, die für den permanenten Betrieb ausgelegt sind – im Gegensatz zur Aktiv/Standby-Konfiguration, bei der ein Gerät im Standby-Modus ungenutzt bleibt.
Version 2.4 der TimeProvider 4100-Serie ist in das TimePictra®-Synchronisierungsmanagementsystem integriert, um den Benutzern einen vollständigen Überblick über Synchronisierung und Status in ihrem gesamten Netzwerk zu bieten.
