In Kombination mit dem Pilz PITreader kann die Ethernet-Schnittstelle nur mit entsprechender Berechtigung aktiviert werden. Das bedeutet, dass nur autorisiertes Personal diese Schnittstellen temporär nutzen kann, um beispielsweise neue Konfigurationen, Programme oder Backups zu erstellen. Mit standardmäßigen 24-V- oder 5-V-Eingängen lassen sie sich flexibel über jeden Steuerausgang aktivieren und ermöglichen so die vollständige Kontrolle über den Datenfluss in den Netzwerken.

Das Gerät erfüllt die Sicherheitsanforderungen von Maschinenherstellern und Anwendern. Darüber hinaus fördert es die Umsetzung gesetzlicher und behördlicher Vorgaben. Ab Januar 2027 verpflichtet die Maschinenverordnung Hersteller zur Implementierung von Schutzmaßnahmen. In Deutschland unterliegen Maschinenanwender bereits der deutschen Sicherheitsverordnung TRBS 1115, die die deutsche Sicherheitsverordnung ergänzt. Diese Verordnung fordert unter anderem die Deaktivierung oder Sperrung nicht genutzter Hardware-Schnittstellen und die Trennung nicht autorisierter Kommunikationsverbindungen.

Die PIToe ETH-Bedienelemente sind gemäß EN 60947-5-1 mit einem Verdrehsicherungssystem für Montagebohrungen mit nur 22,5 mm Durchmesser ausgestattet.
Innerhalb der PIToe-Produktfamilie stehen Anwendern auch die Steuergeräte PIToe 4S und PIToe USB zur Verfügung: Mit dem PIToe 4S lassen sich digitale Ein- und Ausgänge schalten und beispielsweise der Betriebsmodus anzeigen. Der PIToe USB verfügt über eine manipulationssichere USB-Schnittstelle für Maschinen und Systeme, die beispielsweise das manipulationssichere Hochladen von Programmen ermöglicht.

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