Agent Action Control ist Teil des Netskope Skylight-Portfolios, dem neuen Namen für das frühere Netskope One AI Security. Zur Produktfamilie gehören AI Command Center, AI Guardrails, AI Gateway, Agentic Broker und AI Red Teaming.
KI-Agentenaktionen
vor ihrer Ausführung und kategorisiert sie anhand ihres Zwecks in neun Kategorien. Diese Kategorien umfassen Zugriffskontrolländerungen, Konfigurationsänderungen, Verwaltung von Anmeldeinformationen und Geheimnissen, Datenvernichtung, Infrastrukturbereitstellung, potenziellen Informationsabfluss, externe Kommunikation, Remote-Codeausführung und Quellcodeänderung.
Anhand dieser Klassifizierung können Administratoren für jeden Agententyp unterschiedliche Richtlinien festlegen und Risikostufen (niedrig, mittel, hoch oder kritisch) zuweisen.
Richtlinien ermöglichen es ihnen, bestimmte Aktionen zu blockieren oder zu genehmigen sowie Warnmeldungen auszulösen. Wird eine Aktion blockiert, kann das System den Benutzer benachrichtigen und darauf hinweisen, dass die Aktion nicht zulässig war.
Profile lassen sich individuell für verschiedene Agententypen konfigurieren. Beispielsweise kann ein Programmierassistent andere Berechtigungen haben als eine KI-gestützte Chat-Anwendung.
Protokollierung und Analyse von Vorgängen
: Alle analysierten Aktionen werden protokolliert. Sicherheitsteams können Warnmeldungen anhand verschiedener Parameter filtern, z. B. Kostenrisiko, Quellcodeänderungen, Infrastrukturänderungen oder Kommunikation mit externen Systemen.
Die Technologie arbeitet mit dem von der Netskope-Plattform analysierten Netzwerkverkehr und nutzt so die bestehende Infrastruktur und die Managementkonsole.
Ein Anwendungsbeispiel ist der Versuch eines Planungsagenten, ein Produktions-Repository zu löschen. In diesem Fall kann das System den Vorgang als kritische Datenlöschung einstufen und die Anfrage blockieren, bevor sie das Repository erreicht.
Richtlinien für autonome Agenten:
Das System ist für Situationen ausgelegt, in denen ein KI-Agent die Berechtigung hat, direkt mit Unternehmenssystemen zu interagieren. Mithilfe von Richtlinien können Sie vordefinieren, welche Operationen jeder Agent ausführen darf und welche blockiert werden müssen.
Dieser Ansatz zielt auch darauf ab, Situationen zu begrenzen, in denen die Berechtigungen oder Fähigkeiten eines Agenten erweitert oder auf nicht ursprünglich vorgesehene Weise genutzt werden können.
Laut dem Netskope-Bericht „AI Risk and Readiness Report 2026“ können 91 % der analysierten Organisationen eine riskante Agentenaktion nicht verhindern, bevor sie ausgeführt wird. Eine weitere Studie, „The State of AI Agent Security 2026“ von Gravitee, zeigt, dass 54 % der befragten Organisationen im vergangenen Jahr einen bestätigten oder vermuteten KI-bezogenen Sicherheitsvorfall gemeldet haben.
