„Mit dem stetigen Anstieg von Datenvolumen und Übertragungsgeschwindigkeiten wächst auch der Bedarf an präziser Zeitsynchronisation. GNSS-Zeitsignale kommen in vielen Anwendungen zum Einsatz, von Rechenzentren bis hin zu Unternehmenszentralen“, erklärt Produktmanager Dominik Tibolla bei HUBER +SUHNER. „Die Nutzung von GNSS-Signalen von Satelliten ermöglicht die präzise und leicht zugängliche Erfassung von Zeitinformationen von Atomuhren. In Kombination mit Glasfaserübertragung wird so die Dämpfung über größere Entfernungen reduziert.“
Traditionell wird eine GNSS-Antenne über Kupferkabel mit Strom versorgt. Dies erfordert üblicherweise ein separates Stromkabel, das neben dem Signalverteilungskabel verlegt werden muss. Die GNSS- und Power-over-Fiber-Lösung von HUBER+SUHNER macht ein separates Stromkabel überflüssig, da sie die Glasfaserverbindung zur Antenne sowohl für die Stromversorgung als auch für die Signalverteilung nutzt.
GNSS- und Power-over-Fiber-Lösungen überwinden die Grenzen bestehender Technologien. Sie ermöglichen eine signifikante Vergrößerung der Entfernung zwischen Sender und Empfänger – von wenigen Metern auf mehrere Kilometer. Satellitensignale erreichen normalerweise keine Innenräume, da die Gebäudestruktur sie abschirmt. Durch die Kombination mit einer internen Glasfaserverteilung versorgt die GNSS- und Power-over-Fiber-Lösung von HUBER+SUHNER jedoch jeden Winkel eines Gebäudes mit GNSS-Signalen und bietet so eine sicherere, zuverlässigere und flexiblere Verbindung.
Die Nutzung von Glasfaser als Stromverteilungsmedium bietet zudem eine sichere und unbegrenzte Verteilung des Referenzsignals mit reduzierten Störungen. Anbieter können ihre bestehende Infrastruktur optimal nutzen, zahlen nur für die tatsächliche Nutzung innerhalb des Netzwerks und sind dank einfacher und flexibler Erweiterungsmöglichkeiten zukunftssicher aufgestellt.
