In diesem Artikel werden wir die Fähigkeit aktueller Kommunikationssysteme auf Basis des TETRA-Standards zur Bereitstellung von Netzabdeckung in beengten Räumen wie Tunneln untersuchen, wo dieser Dienst noch wichtiger wird.


Was ist der TETRA-Standard?
Heutzutage kommunizieren zahlreiche Geräte über Funksignale miteinander: Fernseher, Mobiltelefone, WLAN, Satelliten und vieles mehr. Die Herausforderung bei dieser Vielfalt an Anwendungen besteht darin, die Übertragung zu standardisieren, damit Geräte verschiedener Hersteller störungsfrei miteinander kommunizieren können.
Dies führte zur Entwicklung des TETRA-Standards, der vom Europäischen Institut für Telekommunikationsnormen (ETSI) definiert und von der Europäischen Union eingeführt wurde. Ziel ist die Vereinheitlichung verschiedener digitaler Funkschnittstellen für die Kommunikation zwischen Behörden, Rettungsdiensten, Sicherheitsnetzen, Bahnpersonal, Verkehrsbetrieben und dem Militär.
Die für diesen Dienst genutzten Frequenzbänder sind 380–400 MHz (Sicherheitskräfte) und 410–430 MHz (kommerzielle Nutzung).

TETRA-Abdeckung in Tunneln:
Aufgrund der verwendeten Frequenzen und der in diesen Systemen eingesetzten Hochleistungssender ist die Abdeckung im Freien in der Regel kein Problem, sofern die Basisstationen strategisch platziert sind.
Die Abdeckung in beengten Räumen wie Tunneln gestaltet sich jedoch aufgrund der besonderen Eigenschaften dieser Umgebungen schwieriger. Daher ist das Strahlungskabel das ideale passive Element für die Abdeckung an diesen Orten.
Das Strahlungskabel hat die gleiche Struktur wie ein herkömmliches Koaxialkabel in der Telekommunikation, mit einem Innen- und einem Außenleiter, die die verschiedenen elektromagnetischen Wellen entlang seiner Länge abstrahlen. Der entscheidende Unterschied besteht jedoch darin, dass durch Öffnungen im Außenleiter ein Teil der Energie aus dem Inneren des Kabels nach außen abgegeben wird, wodurch eine Abdeckung über die gesamte Länge gewährleistet wird. Da sich das Kabel der Tunnelform anpasst, verhindert es die Bildung von Funklöchern nach Kurven oder Biegungen, die die Kommunikation zwischen Sicherheitsteams im Notfall in diesen Bereichen beeinträchtigen würden.
Zusätzlich zu den oben beschriebenen Vorteilen gegenüber anderen Strahlungssystemen wie Antennen fertigt EUPEN (in Spanien vertrieben von Telecom Business Solutions) ein für verschiedene Frequenzbänder optimiertes Strahlungskabel, darunter eines speziell für TETRA. Dadurch werden Kopplungs- und Dämpfungsverluste in diesen Frequenzbereichen reduziert. Dies wird durch die Anpassung des Abstands zwischen periodischen Öffnungen erreicht, der stets mit der Betriebswellenlänge (λc) vergleichbar ist.
Doch was nützt es, wenn das Kabel im Notfall einwandfrei funktioniert, falls es durch einen Brand oder den Sog im Tunnel herunterfällt? Um dies zu verhindern, bietet FIMO spezielle Befestigungen für das Strahlungskabel an, die Belastungen standhalten, die denen eines mit 300 km/h durch einen Tunnel fahrenden Zuges entsprechen. Bei fachgerechter Installation – mit einer Kunststoffklemme alle 30 cm und einer Metallklemme alle 10 m – kann das Kabel im Brandfall nicht herunterfallen.
 

Abschließend, und um auf die Vielfalt der Tunnelformen zurückzukommen, vertreibt Telecom Business Solutions auch die vielseitigsten, modularsten und flexibelsten Repeater auf dem Markt, hergestellt von JMA/TEKO TELECOM. Diese Repeater lassen sich an jede Systemkonfiguration anpassen, um TETRA-Dienste im Tunnel bereitzustellen – sei es durch eine direkte Verbindung zur Basisstation, den Empfang des externen Signals über eine Donorantenne oder mit Unterstützung für Remote-Einheiten mit Glasfaser, Modulen mit unterschiedlicher Leistung, Multi-Operator-Fähigkeit usw.

Kurz gesagt, Telecom Business Solutions stellt die gesamte notwendige Ausrüstung bereit, um TETRA-Abdeckung an verschiedenen Orten wie Tunneln zu gewährleisten, wo Sicherheit oberste Priorität hat und haben muss.

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