Das neue Empfängermodul wurde speziell für die Bedürfnisse der Automobilindustrie entwickelt. Durch die Integration von GPS und GLONASS verdoppelt sich die Anzahl der verfügbaren Satelliten im Vergleich zur alleinigen Nutzung von GPS. Dies verkürzt die Verbindungsaufbauzeit und erhöht die Positionsgenauigkeit, insbesondere beim Fahren in engen Stadtstraßen. Das Fastrax IT600 bietet höchste Zuverlässigkeit und präzise Positionierung, selbst unter anspruchsvollen Bedingungen.
Die fortschrittliche Totwinkelüberwachung schätzt die Fahrzeugposition, wenn keine Satellitensignale verfügbar sind, was in Tunneln und Tiefgaragen unweigerlich vorkommt. Das IT600 kann ein analoges Gyroskop und einen Wegstreckenzählerimpuls nutzen und später durch ein digitales 3-Achsen-Gyroskop und einen Differenzialradimpuls von der CAN-Schnittstelle des Fahrzeugs ergänzt werden, um einen möglichen Ausfall des GNSS-Signals auszugleichen.
Das Fastrax IT600 verfügt über 32 dedizierte Tracking-Kanäle, die dynamisch zugewiesen werden, um eine Kombination aus GPS-, GLONASS-, QZSS-, Galileo- und Compass/BeiDou-Signalen zu erfassen und zu verfolgen. Das Modul kann entweder mit nur einem der globalen Navigationssatellitensysteme (GNSS) betrieben werden oder mehrere Systeme gleichzeitig nutzen.
Das Fastrax IT600 basiert auf dem kürzlich vorgestellten ST Teseo II GNSS-Chipsatz (STA8088EX) und ist damit das erste Fastrax-Modul mit einem Chipsatz von STMicroelectronics. Die Unterstützung mehrerer GNSS-Systeme und die fortschrittliche Totzonenerkennung ermöglichen es Anwendern dieses Moduls, zusätzliche Satellitensysteme zu nutzen und die Ortung und Genauigkeit zu verbessern, ohne für verschiedene Märkte unterschiedliche Designs entwickeln zu müssen.
Das Fastrax IT600 hat die gleichen Abmessungen wie andere Fastrax TI Multiplattform-Module (16,2 mm x 18,8 mm x 2,3 mm), die Pinbelegung ist jedoch anders. Der geringe Stromverbrauch (80 mW) wird durch die Möglichkeit, die Überwachung ungenutzter Kanäle zu deaktivieren, weiter reduziert.
