In dieser Konfiguration wird das Breitband-Basisbandsignal vom R&S TC RSE-Wandler auf die gewählte Frequenz von 140 GHz umgewandelt. Der analoge Signalgenerator R&S SMA100B liefert die Frequenz für den lokalen Oszillator des Wandlers. Die Übertragung erfolgt drahtlos (OTA), wobei der Wandler an eine Hornantenne angeschlossen ist. Das gesendete Signal wird von einer weiteren Hornantenne empfangen und seine Frequenz reduziert. Das R&S FSW mit der neuen Bandbreitenoption von 8,3 GHz (R&S FSW-B8001) analysiert das Signal und führt Signalqualitätsmessungen wie die Fehlervektormagnitude (EVM) durch, um die Übertragungsleistung zu analysieren. Verschiedene in der Branche gängige Modulationsverfahren werden dargestellt.

Mit dem Fortschritt drahtloser Kommunikations- und Sensortechnologien steigt der Bedarf an größerer Bandbreite. Diese Entwicklungen erweitern die Frequenzgrenzen in den Sub-THz- und THz-Bereich und machen – analog zum mit 5G begonnenen Prozess – Over-the-Air-Tests (OTA) unerlässlich. Bei diesen Frequenzen nimmt der Integrationsgrad von HF-Frontends zu, und deren Charakterisierung hinsichtlich Signalqualität (EVM) und Störaussendungen (ACLR, SEM, Störaussendungen) erfordert einen flexiblen OTA-Testaufbau, der ein breites Frequenzspektrum von Mikrowellen und Millimeterwellen bis hin zu Sub-THz abdeckt. 

Die vorgeschlagene Konfiguration lässt sich problemlos in das Antennentestsystem R&S ATS1000 integrieren. Dies ermöglicht es Entwicklungsingenieuren, HF-Frontend-Prototypen und Referenzdesigns zu charakterisieren, die für zukünftige Geräte mit Mobilfunk- oder anderen drahtlosen Technologien und deutlich größeren Bandbreiten vorgesehen sind. Beispielsweise erlaubt der IEEE-802.11ay-Standard die Kanalbündelung, wodurch aktuell ein Signal mit einer Bandbreite von über 8 GHz erzeugt wird. 

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