Verzögerungen sind für Abonnenten interaktiver Echtzeitanwendungen wie Streaming-Dienste oder Videospiele äußerst ärgerlich. Diese Nutzer wechseln den Anbieter, wenn sie nicht die erwartete Qualität erhalten. Verzögerungen sind zudem schwer zu kontrollieren, da sie davon abhängen, ob der IP-Verkehr in Richtung Upstream oder Downstream fließt. Daher müssen Kommunikationsdienstleister die unidirektionale Latenz zuverlässig messen können, um die Richtung der Verschlechterung und die Ursache übermäßiger oder unkontrollierter Verzögerungen zu ermitteln.
„Die Möglichkeit, Einwegverzögerungen einfach und kostengünstig zu messen, ohne teure externe Zeitmesssysteme oder GPS zu benötigen, ist entscheidend für eine präzisere Messung der Netzwerklatenz“, so Alan Breznick, Leiter Kabel-/Videoaktivitäten bei Light Reading. „Dieser Ansatz bietet eine deutlich bessere Möglichkeit, das bestmögliche Kundenerlebnis zu gewährleisten.“
„Kunden fordern mehr Bandbreite, bessere Abdeckung und eine vorhersehbare Serviceleistung. Um diese Anforderungen zu erfüllen, benötigen Kommunikationsdienstleister eine robuste Strategie für das Management der Netzwerklatenz“, sagte Claudio Mazzuca, Vizepräsident für Systeme und Services bei EXFO. „Der standardkonforme Messalgorithmus von EXFO ist einfach zu implementieren. Es müssen keine Geräte installiert, gewartet oder aktualisiert werden, was zu Einsparungen bei Betriebs- und Investitionskosten führt.“
