Die neue Option R&S RTO-/RTP-K133 für die erweiterte Jitteranalyse führt einen analytischen Ansatz ein, der die verschiedenen Jitterkomponenten, wie z. B. zufälligen und deterministischen Jitter (z. B. datenabhängigen und periodischen Jitter), trennt. Dieser Ansatz basiert auf einem parametrischen Signalmodell, das das Verhalten der zu testenden Übertragungsstrecke vollständig charakterisiert.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode besteht darin, dass das Jittermodell die vollständigen Wellenformeigenschaften des zu prüfenden Signals berücksichtigt. Im Gegensatz dazu reduzieren herkömmliche Methoden die Daten lediglich auf eine Reihe von Fehlermessungen in Zeitintervallen. Das Ergebnis sind konsistente Daten selbst bei relativ kurzen Signalsequenzen sowie zuvor nicht verfügbare Informationen wie die Sprungantwort oder die Differenz zwischen vertikalem und horizontalem periodischem Jitter. Ingenieure profitieren von umfassenden Jitterdarstellungen wie synthetischen Augendiagrammen, Histogrammen aller Jitterkomponenten, Spektral- und periodischen Jitterspitzen sowie dem Badewannendiagramm zur Schätzung der Bitfehlerrate.
Diese neue Option zur Jitter-Separierung erweitert die Möglichkeiten zur Fehlersuche bei Signalintegritätsproblemen für Ingenieure. Sie kombiniert Messungen der Zeitbereichsreflektometrie (TDR) und der Zeitbereichstransmission (TDT) mit Echtzeit-Debugging auf einem einzigen Oszilloskop.
