Die Demonstration wurde erstmals auf dem 10. jährlichen Global LambdaGrid Workshop in der Global Lambda Integrated Facility (GLIF) am CERN in Genf, Schweiz, vorgestellt.

Die vier beteiligten Organisationen bündelten ihre Kräfte, um ein optisches Langstreckennetzwerk mit 40 Gbit/s zu realisieren. Ziel war es, eine Zukunft zu erkunden, in der das Netzwerk die Zusammenarbeit in der lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Forschung durch leistungsstarke Datenverteilung, Video der nächsten Generation und Datenverarbeitung ermöglicht. Durch die Kombination ihrer Expertise in fortschrittlicher Photonik, innovativer Hardware und Hochleistungsrechnen realisierten die Organisationen die Demonstration. Sie nutzten dafür eine bestehende, 1.650 km lange und hochwertige SURFnet-Verbindung. Diese verband ein experimentelles Array von Hochleistungsgeräten der Universität Amsterdam, ausgestattet mit einer Mellanox ConnectX®-2 EN 40GbE NIC, mit einer entfernten Datenverarbeitungseinheit mit der entsprechenden Schnittstelle am GLIF-Treffpunkt. Die Demonstration erreichte eine Übertragungsrate von 26 Gbit/s (die praktische Grenze des PCIe-Busses) vom Prozessor in Amsterdam zum Prozessor am CERN mithilfe einer einzigen Wellenlänge (Lambda). Die Netzwerkinfrastruktur basierte auf Cienas Optical Multiservice Edge (OME) 6500 mit 40-GbE-Schnittstellen. Diese Geschwindigkeit wurde durch ein einfaches Upgrade von den vorherigen 10 GbE erreicht, ohne dass eine Signalregeneration oder sonstige Änderungen an der bestehenden Infrastruktur erforderlich waren.

Die Demonstration umfasste verschiedene, für dieses fortschrittliche Netzwerk optimierte Internet-Transportprotokolle sowie einen parallelen Modellverifizierer (DiVinE), der von der Arbeitsgruppe von Professor Henri Bal an der Vrije Universiteit Amsterdam für die verteilte Verarbeitung optimiert worden war.