Bei diesen Geschwindigkeiten können Netzbetreiber ihre bestehende Kupferinfrastruktur deutlich optimieren und so auch in Zukunft Breitbanddienste bereitstellen.

Nokia Siemens Networks nutzt dafür virtuelle Kanäle – sogenannte Phantomleitungen –, die die beiden physischen Adern ergänzen, die in Kupferleitungen Standard sind. Dieser Ansatz, bekannt als „Phantom DSL“, wird vom 26. bis 28. Oktober 2010 auf dem Broadband World Forum in Paris vorgestellt.

„Der aktuelle FTTH-Glasfaserausbau ist nach wie vor teuer, obwohl er sehr hohe Geschwindigkeiten ermöglicht und eine zukunftssichere Lösung für den Bandbreitenbedarf darstellt“, so Eduard Scheiterer, Leiter des Geschäftsbereichs Breitbandzugang bei Nokia Siemens Networks. „Der innovative Einsatz von Technologien wie Phantomleitungen ermöglicht es Betreibern jedoch, eine effiziente Anbindung über bestehende Kupferkabel zu realisieren.“

Phantom ADSL verspricht eine Bandbreitensteigerung von über 50 bis 75 % auf bestehenden gebündelten Kupferleitungen. Dies verlängert die Lebensdauer von Kupfernetzen, verzögert den Glasfaserausbau und schützt die Investitionen der Betreiber. Die versprochenen hohen Geschwindigkeiten ermöglichen eine völlig neue Palette von Endnutzerdiensten und eröffnen Betreibern neue Umsatzpotenziale. Die Technologie kann genutzt werden, um die anfängliche Nachfrage nach Diensten mit hoher Bandbreite zu testen.

Phantom DSL von Nokia Siemens Networks wird ein integraler Bestandteil der 562x/3x hiX DSLAM*-Produkte

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