Die zweite Ausschreibungsrunde lockte über 10.000 Bewerbungen von europäischen Kommunen an, von denen 3.400 für eine Förderung in Höhe von insgesamt 51 Millionen Euro ausgewählt wurden. Spanien, Italien und Deutschland erhielten die meisten Fördermittel.
Die Vergabe der Zuschüsse erfolgte nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, und 98 % der verfügbaren Fördermittel wurden innerhalb der ersten 60 Sekunden nach Beginn der Ausschreibung beantragt.
Die erste WiFi4EU-Ausschreibung im November 2018 vergab 2.800 Zuschüsse an Kommunen in ganz Europa. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse beider Ausschreibungsrunden haben insgesamt 6.200 Kommunen Fördermittel im Rahmen des WiFi4EU-Programms erhalten. In Ländern wie Bulgarien, Griechenland, Kroatien, Irland, Litauen, Portugal und Slowenien profitierten über 50 % der Kommunen von den ersten beiden WiFi4EU-Ausschreibungsrunden, und diese Zahl dürfte mit den verbleibenden Ausschreibungsrunden in diesem Jahr und im Jahr 2020 weiter steigen.
Das Ziel von WIFI4EU ist es, alle öffentlichen Orte – Museen, Plätze, Krankenhäuser, Regierungsgebäude usw. – mit kostenlosem, hochwertigem WLAN auszustatten. Parallel dazu sollen bis 2020 gemäß den Zielen der Digitalen Agenda alle Europäer, unabhängig von ihrem Wohnort, Zugang zu einem qualitativ hochwertigen Internetanschluss mit mindestens 30 Mbit/s haben, und 50 % der Bevölkerung sollen Zugang zu einem Internetanschluss mit einer Bandbreite von über 100 Mbit/s haben.
Die ausgewählten Kommunen verpflichten sich, diese Zugangspunkte mindestens drei Jahre lang betriebsbereit zu halten und die höchstmögliche Verbindungsgeschwindigkeit von über 30 Mbit/s zu gewährleisten.
Das Projekt WiFi4EU schafft ein einheitliches, benutzerfreundliches Netzwerk in ganz Europa, das es Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, sich in jedem Land, in dem sie einen WiFi4EU-Hotspot finden, zu verbinden und dessen Qualität und Sicherheit mit denselben Verfahren und Zugangsdaten wie in ihrem Heimatland zu nutzen.
