Im Rahmen dieser Vereinbarung werden die Forschungs- und Kooperationsprojekte zwischen Adif und dem multinationalen Informationstechnologieunternehmen im Eisenbahntechnologiezentrum (CTF) von Adif im Technologiepark von Andalusien (PTA) in Malaga eingerichtet.
Zu den Hauptinteressensgebieten beider Organisationen gehört das von Indra entwickelte und im Besitz von Adif befindliche DaVinci-System, das als die fortschrittlichste Plattform der Welt für das Eisenbahnverkehrsmanagement gilt.
Darüber hinaus werden sich beide Unternehmen auf Eisenbahnsignaltechnik und -sicherheit konzentrieren. In diesem Bereich hat Indra ein neues RBC-System (Radio Block Center) entwickelt, um die Signaltechnik im Rahmen des zukünftigen europäischen Eisenbahnverkehrsleitsystems (ERTMS) zu verbessern. Dies wurde durch die Entwicklung von Homologations- und Interoperabilitätszertifizierungsverfahren für das System im GSM-R-Labor des CTF und in den Testzügen von Adif ermöglicht.
In diesem Zusammenhang hat Indra, Spaniens führender IT-Konzern und einer der wichtigsten Akteure in Europa, am CTF (Central Railway Terminal) ein Forschungs- und Entwicklungslabor für fortschrittliche Lösungen im Schienenverkehr eingerichtet. Der Konzern bündelt seine Kompetenzen mit denen von Adif (dem spanischen Eisenbahninfrastrukturbetreiber), um Spaniens Position als globaler Technologieführer im Hochgeschwindigkeitsverkehr zu festigen.
Das Malaga Railway Technology Centre verfügt über zwei spezialisierte Labore von Adif: das GSM-R-Labor für die RBC-Train-Kommunikationstechnologie und die Entwicklung von Datenverarbeitung für ERTMS; und das ICT-Labor, das sich intelligenten Transportsystemen und der Weiterentwicklung des DaVinci-Systems, einem fortschrittlichen Eisenbahnverkehrsmanagementsystem, widmet.
Mit der Einrichtung eines neuen Labors hat Indra ein Team von 20 hochqualifizierten Forschern und spezialisierten Technikern dem neuen Technologiezentrum in Malaga zugeteilt, von wo aus es seine Spitzenentwicklungen für die Steuerung und das Management von Eisenbahnabläufen weiterentwickeln wird, in denen es seit mehr als einem Jahrzehnt mit Adif zusammenarbeitet.
Mit diesem neuen Forschungs- und Entwicklungslabor stärkt Indra seine Präsenz im Technologiepark Andalusien (PTA) in Málaga, wo das Unternehmen bereits seit Anfang 2004 ein Softwarelabor betreibt. Dieses Softwarelabor in Málaga, in dem Indra mit dem PTA und der Universität Málaga zusammenarbeitet, ist Teil des Indra-Softwarelabornetzwerks. Dieses Netzwerk umfasst 20 Zentren in Europa, Asien und Lateinamerika mit über 4.000 Fachkräften, die auf die Entwicklung hochwertiger Software für alle Märkte, in denen Indra tätig ist, spezialisiert sind
Weitere Informationen oder ein Angebot