Von Madrid aus können EllaLink-Kunden mit nur einer Verbindung über den Südatlantik direkt nach Brasilien gelangen. Das EllaLink-Kabel, dessen Inbetriebnahme für Frühjahr 2021 geplant ist, schafft eine direkte Verbindung zwischen Rechenzentren in Europa und Lateinamerika. EllaLink wird mit modernster Technologie realisiert und bietet eine Kapazität von 72 Terabit pro Sekunde über vier Glasfaserpaare.

EllaLink wird drei Standorte in Rechenzentren auf der Iberischen Halbinsel betreiben, die über einen Backhaul-Ring zwischen Lissabon, Madrid und Sines verbunden sind. Zukünftige Verbindungen nach Afrika, in den Nahen Osten und nach Asien werden über den Campus von Interxion in Marseille realisiert und ermöglichen so eine größere globale Reichweite auf dem lateinamerikanischen Markt.

Diego Mata, Chief Operating Officer von EllaLink, erklärt: „Die Eröffnung eines neuen Datenkorridors von Europa nach Lateinamerika wird die transatlantische Diversität deutlich verbessern und eine direkte Verbindung zwischen den beiden Kontinenten schaffen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Strategie von EllaLink ist es, unseren Kunden einen einfachen und neutralen Zugang zu unserem Netzwerk zu ermöglichen. Das Kabelsystem wird von Sines über Lissabon durch unser vielfältiges Langzeitnetzwerk verlaufen und in Madrid offene Interkonnektionspunkte schaffen. Mit Interxion Madrid als Teil unseres Netzwerks bieten wir Konnektivität zu mehr als 150 Netzwerken und Content-Anbietern, die in deren Rechenzentren ansässig sind.“.

Laut Robert Assink, Geschäftsführer von Interxion in Spanien: „Das EllaLink-Unterseekabelsystem stellt eine neue Internet-Superautobahn zwischen Europa und Lateinamerika dar. Unsere Kunden schätzen die Vielfalt, die es im Vergleich zu bestehenden Routen bietet, sowie die schnellere und direktere Verbindung nach und von Lateinamerika sehr.“.