Da die Einführung von 5G schneller voranschritt als bei jeder anderen Mobilfunktechnologie zuvor, gibt der Bericht an, dass kommerzielle 5G-Netze in 61 Ländern weltweit im Einsatz sind – ein Anstieg von 80 Prozent seit Januar 2020. Die drei Länder mit den meisten 5G-fähigen Städten sind China (341), die USA (279) und Südkorea (85). Großbritannien komplettiert die Top Fünf mit 54 Städten, dicht gefolgt von Spanien mit 53.

Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Studiendaten aus öffentlich zugänglichen Quellen und ausschließlich zu Informationszwecken zusammengestellt wurden. Dies ist Teil der Unternehmenspraxis von Viavi, Trends zu verfolgen, um die Entwicklung zukunftsweisender Technologien zu ermöglichen, die es Kommunikationsdienstleistern erlauben, „das 5G-Netzwerk zu beherrschen“

Die Viavi-Studie ergab außerdem:
27 weitere Länder haben im vergangenen Jahr kommerzielle 5G-Netze eingeführt, darunter drei Länder, die nun zu den zehn Ländern mit der höchsten 5G-Abdeckung gehören: Kanada mit 49 Städten sowie Frankreich und Thailand mit jeweils 24 Städten. Regional betrachtet führt Asien mit 528 Städten, gefolgt von der EMEA-Region mit 459 Städten. Amerika bleibt mit 349 Städten auf dem dritten Platz. In China hat sich die Anzahl der Städte mit 5G innerhalb eines Jahres versechsfacht, in den USA hat sich die Abdeckung verfünffacht.

„Die entscheidende Bedeutung zuverlässiger Netzwerkverbindungen wurde 2020 deutlich, als Homeoffice, Online-Lernen und Videochats mit Familie und Freunden weltweit zur neuen Normalität wurden“, kommentierte Sameh Yamany, Chief Technology Officer bei Viavi. „Der ungebrochene Wunsch der Nutzer nach immer höheren Geschwindigkeiten und größerer Bandbreite treibt die Serviceprovider weiterhin dazu an, in die Weiterentwicklung von 5G zu investieren. Der Erfolg oder Misserfolg von 5G hängt jedoch letztendlich davon ab, ob die bestmögliche Netzwerkleistung und Servicequalität gewährleistet werden können. Dies erfordert robuste Testprotokolle und die Sicherstellung immer komplexerer 5G-Architekturen.“

Die Infografik aus dem Viavi-Bericht zum Stand von 5G finden Sie hier.