Im Februar letzten Jahres wurde der Service zur Aufrechterhaltung kritischer Dienste (Continuity of Critical Services, CCS) in Betrieb genommen. Fibernet erhielt den Zuschlag für diese Services, nachdem das Unternehmen in einer öffentlichen Ausschreibung das vorteilhafteste Angebot für CCS abgegeben hatte. Diese Services sind Bestandteil des Dreijahres-Aktionsplans zur Reduzierung von Notfallrisiken und zur Einhaltung der Technologie-Vorgaben sowie von Solvency II. Ziel ist es, die Sicherheit des Rechenzentrums gegen jegliche Art von Notfällen zu stärken und so die Geschäftsverfügbarkeit zu gewährleisten. All dies erfolgt im Einklang mit den festgelegten RTO- (Recovery Time Objective) und RPO-Parametern (Recovery Point Objective). Zu den praktischen Vorteilen von Fibernet zählen unter anderem der 24/7-Zugriff, die sofortige Reaktionszeit im Notfall, der Zugriff auf dedizierte Server, erhebliche Kosteneinsparungen, verbesserte Service-Level-Agreements (SLAs) und engere Kundenbeziehungen.
Laut Rafael Carracedo, Direktor für Systeme und Informationstechnologien, „ermöglicht diese Lösung die Weiterentwicklung hin zu einem effizienteren und kostengünstigeren Backup-Center mit dem Ziel, sich zukünftig zu einem Active-Active-Center weiterzuentwickeln.“.
Die Backup-Server und Speichersysteme für das CCS, die asynchrone Remote-Backups nutzen, befinden sich im Backup- und Wiederherstellungszentrum (BRS) von Fibernet in Tres Cantos, Madrid. Die Verbindung zum Hauptrechenzentrum wurde mittels DWDM (Dense Wavelength Division Multiplexing) mit der proprietären Technologie von Fibernet hergestellt.
Die von Fibernet entwickelte und implementierte Lösung zur Rechenzentrumsanbindung basiert auf einer DWDM-Infrastruktur mit DUSAC-DWDM-Multiplexern in Punkt-zu-Punkt-Konfiguration und neun nativen optischen Kanälen. Optische Pfadredundanz wird durch einen Fibernet-Lichtwellenschalter (OSW-3) gewährleistet. Diese Lösung optimiert die Verbindungen zwischen Standorten und ermöglicht zukünftige Erweiterungen ohne kurzfristige Investitionen.
Antonio Gorrachategui, Direktor des Fibernet-Rechenzentrums, erklärt: „Dies ist eine Lösung, die für jede Weiterentwicklung im Hinblick auf die Erweiterung und Bereitstellung neuer Dienste oder Anwendungen im Fibernet-Backup-Center offen ist.“.
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