Entwickelt, um die digitale Welt sicherer zu machen, indem ein automatisches Risikomanagement von IoT-Systemen (Internet der Dinge) in den Branchen Automobil, Fertigung, Gesundheitswesen und kritische Infrastrukturen ermöglicht wird.

Das europäische Projekt befasst sich mit der Diagnose und Minimierung von Perimeter-Sicherheitsrisiken. Die massive Heterogenität und die unstrukturierten Richtlinien im Zusammenhang mit IoT-Geräten erfordern neue Ansätze auf Basis von Automatisierung und künstlicher Intelligenz. Im Rahmen des Programms Horizon 2020 entwickeln Fujitsu und 13 weitere Partner aus neun EU-Ländern gemeinsam Lösungen zum Schutz vor schädlichem Verhalten in Systemen und Robotern. Ziel ist es, das allgemeine Schutzniveau für Industrie, Verbraucher und Gesellschaft zu erhöhen.

Sicherung der nächsten Generation von IoT-Diensten:
Dieses Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Fujitsu und anderen weltweit führenden Anbietern von IoT-Diensten und Cybersicherheit, um die nächste Generation dezentraler und dynamischer IoT-Systeme abzusichern. Die Forschungspartner entwickeln eine Reihe datengetriebener, skalierbarer, offener und durchgängiger Sicherheitsdienste basierend auf dem Konzept der prädiktiven IoT-Sicherheit. Dies beinhaltet die Antizipation des Sicherheitsverhaltens von IoT-Objekten mithilfe von künstlicher Intelligenz und Big Data sowie die Entwicklung realistischer Anwendungsfälle für Industrie 4.0. Die im Projekt implementierten Lösungen und Empfehlungen sollen IoT-Plattformanbieter, Systemintegratoren und Gerätehersteller dabei unterstützen, ihre Produkte und Dienstleistungen an bestehende und zukünftige Sicherheitsanforderungen anzupassen.

Ausschlaggebend für die Wahl von Fujitsu als Technologieführer waren die Aktivitäten des Unternehmens im Bereich Industrie 4.0 sowie das neue Industrie 4.0 Kompetenzzentrum in München. Dieses vereint Fujitsus Expertise im Bereich des industriellen IoT, IoT-Plattformtechnologie, Geräte- und Servicemanagement sowie praktische Fertigungserfahrung. Das Kompetenzzentrum stellt umfangreiche Ressourcen bereit, darunter rund 300 Experten in Europa und weitere in Japan, um Kunden von der Projektdefinition über den Proof of Concept bis hin zur vollständigen Implementierung zu begleiten.

Hinweis:
¹Das Projekt, das im Januar 2018 beginnt, läuft bis Dezember 2020 und wird aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizont 2020 der Europäischen Union finanziert.

² Für weitere Informationen zum Fujitsu-Kompetenzzentrum Industrie 4.0 in München klicken Sie hier.