Laut Walter van der Plas, CEO von Skybrokers, zeigen die Untersuchungen, dass Fachleute der Satellitentechnologie ihr Einkaufsbudget kürzen, um auf dem schrumpfenden Markt zu überleben.


„Wir haben die Umfrage unter unseren Kunden gestartet, weil wir im Laufe des Jahres 2011 eine Veränderung in der Art der Anfragen festgestellt haben“, sagt Van der Plas und fügt hinzu: „Die Kunden suchen zunehmend nach besseren Angeboten und fordern Angebote für neue Geräte sowie Angebote für gebrauchte Geräte an.“.


Die Forschungen von Dr. Joseph N. Pelton, Professor am Institut für Angewandte Weltraumforschung der George Washington University, haben gezeigt, dass die Satellitentechnologiebranche während der letzten Krise (2001–2002) flexibel agierte. In diesem Zeitraum stieg auch die Nachfrage nach gebrauchter Ausrüstung deutlich an.


„Händler von Baumaschinen bevorzugen einen wirtschaftlichen Abschwung, da dann mehr Geräte aus Insolvenzen, Umstrukturierungen und Lagerbeständen verfügbar sind. Gleichzeitig greifen Dienstleister vermehrt zu Gebrauchtgeräten, um ihre Kosten so weit wie möglich zu senken. Dieser Markttrend ist nachvollziehbar; Käufer sollten jedoch vorsichtig sein. Der Erwerb deinstallierter Geräte birgt das Risiko, dass diese unvollständig sind und Mängel aufweisen, was langfristig zu höheren Kosten führen kann“, erklärt Van der Plas.


Die Untersuchungen von Skybrokers ergaben, dass es keine Unterschiede in den Präferenzen von Satellitentechnologie-Experten in schrumpfenden Märkten wie Europa, den USA und dem Nahen Osten und in wachsenden Märkten wie Asien und Brasilien gibt.


Skybrokers startete seine Studie am 20. Dezember 2011 unter 927 Fachleuten der Satellitentechnologie (Teleportmanager, Projektmanager für Telekommunikation/Satelliten, Rundfunkveranstalter, SNG-Betreiber, Einkaufsleiter usw.). Die Teilnehmer kamen aus 43 Ländern weltweit. Die Auswertung der Antworten begann am 16. Januar 2012, die Ergebnisse wurden am 1. Februar 2012 veröffentlicht.

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