Diese Investition ist notwendig, um neue Möglichkeiten zur Steigerung der Rentabilität durch die Erschließung neuer Märkte, lokaler Vertriebskanäle, geografischer Gebiete und Anlageklassen zu nutzen und gleichzeitig die damit einhergehende Komplexität zu bewältigen. Mehr als zwei Drittel der Befragten, die zu Infrastrukturausgaben befragt wurden, prognostizieren einen Anstieg ihrer Investitionen zwischen einem und sechs Prozent.
Die aktuelle Volatilität der globalen Märkte erschwert die Rentabilität und führt in der Folge zu sinkender Kundentreue. Da weder Käufer noch Verkäufer unter den gegenwärtigen Marktbedingungen Gewinnmargen garantieren können, investieren beide Parteien in IT-Systeme zur Verbesserung des Servicelevels, um die Kundenzufriedenheit und letztlich die Kundentreue zu steigern.
Rik Turner, Senior Financial Services Technology Analyst bei Ovum, kommentiert: „Die Finanzmärkte stehen 2014 vor zwei zentralen Herausforderungen: der Schwierigkeit, in einem Umfeld nach der Finanzkrise Rentabilität zu erzielen, und der Einhaltung der zunehmenden Anzahl von Regeln und Vorschriften. Dies wird zu erhöhten Ausgaben für IT-Infrastruktur sowie zu einem Fokus auf Systeme zur Verbesserung der Kundentreue führen.“

„Die Einhaltung regulatorischer Vorgaben wird weiterhin einen besonders großen Ausgabenposten darstellen“, so Turner. „Die stetig wachsende Anzahl an Regeln und Vorschriften erfordert höhere Investitionen und beansprucht derzeit bis zu 40 % der IT-Budgets an den Finanzmärkten.“
Dies wird durch die Studie „ICT Enterprise Insights“ von Ovum** – die größte Umfrage unter leitenden IT-Managern – bestätigt. Sie zeigt, dass die Bewältigung der weltweiten Regulierungsflut, insbesondere in Nordamerika und Europa, den beiden größten Handelsregionen, erhebliche Investitionen in IT-Systeme erfordert.

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