iSIM-Lösungen, die in den Hauptprozessor des Telefons integriert sind, bieten Nutzern Vorteile gegenüber herkömmlichen SIM-Karten, die herausnehmbare physische Karten sind, oder eSIMs, einer physischen Karte (oder einem Chip), die direkt in die fest installierte Computerhardware eines Geräts integriert ist.

Im Gegensatz zu herkömmlichen SIM-Karten benötigen iSIMs keinen zusätzlichen, auf die Hauptplatine gelöteten Chip. Dies spart Platz, reduziert den Stromverbrauch und senkt somit die Kosten. Dank des Verzichts auf SIM-Kartensteckplätze, zusätzliche Gehäuse oder Kunststoff sind iSIMs zudem besonders nachhaltig. Diese Vorteile machen sie zunehmend zur bevorzugten Wahl für sichere IoT-Konnektivität in NB-IoT-Anwendungen.

Die potenziellen Anwendungsbereiche für das neue Lösungs- und Dienstleistungsangebot von G+D, das ab Anfang 2024 kommerziell erhältlich sein wird, reichen von Anlagenverfolgung und Messung über intelligente Landwirtschaft bis hin zu allgemeinen IoT-Massenanwendungen.

Laut Gianluca Redolfi, CCO von Sateliot, „können nicht-terrestrische Netzwerke mit proprietärer Technologie von Satellitenbetreibern derzeit nur mit Geräten desselben Herstellers verbunden werden. Diese Exklusivität erhöht die Kosten und schränkt den Zugang ein. Die neue Technologie von Sateliot ermöglicht es allen Nutzern, sich nahtlos und kostengünstig mit dem Satellitennetzwerk zu verbinden, wann immer sie Netzabdeckung benötigen. Das bedeutet, dass sich jedes NTN-kompatible 5G NB-IoT-Gerät problemlos mit Satelliten- oder Mobilfunknetzen verbinden kann. Dies wird die Verbreitung des IoT massiv beschleunigen, selbst in den entlegensten Gebieten.“

Laut Philipp Schulte, Leiter Connectivity und IoT bei G+D, „gehören dank unserer Zusammenarbeit mit Sateliot Probleme mit schlechter Netzabdeckung und Funklöchern der Vergangenheit an, dank der parallelen Nutzung von Satellitenkommunikation. Deshalb sehen wir auch großes Marktpotenzial für die erste iSIM, die sowohl Mobilfunknetze als auch LEO-basierte Satellitennetze nutzt.“