Das spanische Innenministerium wählte Thales in Zusammenarbeit mit Zelenza als Gewinner der Ausschreibung für ein Joint Venture zur Lieferung und Implementierung von über 1.500 manuellen Kontrollpunkten (MCPs) aus. Diese ermöglichen die biometrische Registrierung von Nicht-EU-Bürgern beim Überqueren der Schengen-Außengrenzen. Die Systeme wurden schrittweise an Flughäfen, Häfen und Grenzübergängen in ganz Spanien eingeführt.
Zelenza spielte eine Schlüsselrolle in der operativen Einführungs- und Supportphase des Systems und war für die Installation, Wartung und den Support verantwortlich, die für die schrittweise Implementierung des EES an den verschiedenen Grenzübergängen erforderlich waren. Das Unternehmen war bei der offiziellen Einführung des Systems auf europäischer Ebene anwesend und wird sich weiterhin aktiv an den übrigen Flughäfen und Häfen entlang der spanischen Grenzen beteiligen.
Kritische Dienste für den Betrieb des EES-Systems
Im Rahmen des Projekts hat Zelenza seine Expertise im Management komplexer, hochverfügbarer Technologieumgebungen eingebracht. Konkret umfassten die Leistungen: einen rund um die Uhr erreichbaren Helpdesk und eine zentrale Anlaufstelle; Software- und Hardware-Support und -Wartung der Stufe 2 zur Sicherstellung der Systembetriebskontinuität; die Verwaltung und Kontrolle des Geräte- und Ersatzteilbestands inklusive Lagerhaltung und Inventur; die Bereitstellung spezialisierter, auf die Projektbedürfnisse zugeschnittener Logistikdienstleistungen; technische und operative Schulungen für die beteiligten Teams; sowie Dienstleistungen für die Verlagerung und den Transport von Geräten zur Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Installation und Inbetriebnahme. Der aus dem Fonds für Innere Sicherheit der Europäischen Union finanzierte Vertrag ist Teil der EU-Strategie zur Stärkung des integrierten Grenzmanagements, zur Verbesserung der Sicherheit im Schengen-Raum und zur Modernisierung der Kontrollprozesse durch den Einsatz fortschrittlicher biometrischer Technologien unter vollständiger Einhaltung der Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Das Ein- und Ausreisesystem, das am 12. April vollständig in Betrieb geht, wird die manuelle Passkontrolle schrittweise ersetzen und die Erfassung von Daten wie Gesichtsbildern, Fingerabdrücken sowie Ein- und Ausreisedatum und -ort ermöglichen. Dies erleichtert die Aufdeckung von irregulären Aufenthalten, Dokumentenfälschung und anderen Sicherheitsbedrohungen und optimiert gleichzeitig den Reiseverkehr. Durch diese Kooperation stärkt das Unternehmen seine Position als spezialisierter Technologiepartner für strategische Sicherheitsprojekte auf nationaler und europäischer Ebene, gestützt auf umfassende operative Kompetenzen und langjährige Erfahrung im Management kritischer Infrastrukturen.
