Im Rahmen dieser Debatte, an der die baskische Energieagentur (EVE), die Partnerunternehmen JEMA und ZIV sowie die Technologiezentren IK4 und Tecnalia teilnahmen, wurden quantitative Daten vorgelegt, die das Wachstum und die Prognose von Smart Grids unterstützen und die den Einsatz von Informationstechnologien erfordern, um diesen Projekten Intelligenz zu verleihen.

Zu diesem Zweck steht Unternehmen, die solche Initiativen verfolgen, das Observatorium SICC-GAIA zur Verfügung, welches strategische Informationen zum Energiesektor, insbesondere zu intelligenten Stromnetzen, bereitstellt. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit durch offene Innovation zu stärken, den Bedarf des Sektors zu ermitteln und neue Geschäftsmöglichkeiten aufzudecken.

Die Regierung investiert erheblich in diesen Sektor und stellt finanzielle Mittel für ein nationales Projekt bereit, das die baskische Smart-Grid-Branche zu den weltweit führenden Anbietern auf diesem Gebiet zählen soll. Die beteiligten Unternehmen verfügen bereits über umfassendes Wissen und Erfahrung in diesem Bereich, nicht nur regional, sondern in ganz Spanien. Fernando Alana, Leiter Technologie und Wettbewerbsfähigkeit bei GAIA, betonte jedoch: „Wir müssen die Zusammenarbeit aller Beteiligten weiter fördern, um bedarfsgerechte Lösungen anzubieten und die baskische Industrie an die Spitze zu bringen.“.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden Pilotprojekte und reale Smart-Grid-Projekte aus ganz Spanien vorgestellt, allen voran das INGRID-Projekt, eine experimentelle Smart-Grid-Infrastruktur, die ab 2012 im Technologiepark Zamudio implementiert wird. Dieses von Tecnalia initiierte Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, international Maßstäbe im Elektrizitätssektor zu setzen. Die Plattform wird experimentelle Designbewertungen für die Produktentwicklung und Zertifizierung in den Smart Grids der Zukunft durchführen.

Zu den weiteren im Rahmen der Veranstaltung vorgestellten Projekten gehörte „iSare Microgrid Gipuzkoa“, das ein effizientes, nachhaltiges und sicheres intelligentes Mikronetz schaffen soll, das als Testumgebung für die Entwicklung und Erprobung verschiedener Energieerzeugungs- und -speichertechnologien dienen wird. Darüber hinaus planen die baskische Regierung über die baskische Energieagentur (EVE) und Iberdrola die Ausstattung verschiedener Stadtgebiete in Bilbao und Portugalete mit Mikronetzen.
Eines der Hauptziele dieser Art der Implementierung ist die Einhaltung der spanischen und europäischen Richtlinie, die vorschreibt, dass bis 2020 80 % der Zähler intelligent sein müssen, um die Möglichkeit der zeitabhängigen Preisgestaltung und der Fernverwaltung zu bieten.

Zu diesen konkreten Zielen gesellen sich die von der EU für 2010 festgelegten energiepolitischen Herausforderungen: die Reduzierung der CO2-Emissionen um 20 %2, eine 20%ige Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen zu erreichen und eine 20%ige Leistungssteigerung zu erzielen.

 

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