Ziel ist es, die Produktionskapazität für Glasfasern bei Furukawa bis 2019 (gegenüber 2016) zu verdoppeln und gleichzeitig die Fertigungskapazität für Glasfaserkabel auszubauen. Dadurch sollen in den nächsten zwei Jahren über 400 neue Arbeitsplätze entstehen. Zwischen 2014 und 2016 erweiterte Furukawa seine weltweite Produktionskapazität für Glasfasern um 20 Prozent; für 2018 war eine weitere Steigerung um 20 Prozent geplant.
In seinem Vortrag auf dem Furukawa Summit 2017 sprach Pierre Marty, Vertriebsleiter von OFS, einer Tochtergesellschaft der Furukawa Electric Group, über die optischen Netze der Zukunft und die neuen Technologien, die entwickelt werden, um die explosionsartige Nachfrage des Marktes nach Bandbreite zu decken. Diese Nachfrage wird vor allem durch die zunehmende Nutzung von Cloud-Diensten, sozialen Medien, hochauflösendem Videostreaming, IoT-Anwendungen und zukünftigen 5G-Netzen angetrieben. „Der Weg von 4G zu 5G ist mit Glasfasertechnik gepflastert“, erklärte Marty auf der Konferenz.
„Mit dieser Ankündigung bereitet sich Furukawa darauf vor, die in den kommenden Jahren erwartete, stetig steigende weltweite Nachfrage nach Glasfasern zu decken“, sagte Foad Shaikhzadeh, Präsident von Furukawa Electric LatAm und Senior Corporate Vice President der Furukawa Electric Group. Er fügte hinzu, dass eine in diesem Jahr in Brasilien getätigte Investition die Produktionskapazität für Glasfasern um 25 % auf derzeit 2,3 Millionen Kilometer pro Jahr erweitert habe. „Wir haben außerdem bedeutende Investitionen in unsere Werke in Argentinien und Kolumbien getätigt, wo wir derzeit Glasfaserkabel produzieren“, so Foad Shaikhzadeh abschließend.

Quelle: ITware LATAM