Die erweiterte Zusammenarbeit mit A1 Group, Chunghwa Telecom, du, e&, Mobily, stc, TPG Telecom und Zain Saudi verdeutlicht, wie schnell sich die KI-RAN-Technologie von einer Branchenvision zur kommerziellen Realität entwickelt. Auch die bereits angekündigten Betreibertests, unter anderem mit NTT DOCOMO, INC., schreiten stetig voran.
Diese Ankündigung baut auf Nokias jüngsten Meilensteinen im Bereich KI-RAN auf, darunter die Einführung der branchenweit ersten kommerziellen KI-nativen RAN-Plattform, Tests mit T-Mobile, SoftBank und Indosat Ooredoo Hutchison, eine wachsende Zahl von OEM-Partnern sowie die erweiterte Zusammenarbeit mit NVIDIA an der KI-RAN-Plattform und den Softwareentwicklungstools. Gemeinsam transformieren diese Fortschritte Funknetze in programmierbare Plattformen, die sowohl Konnektivität als auch KI-Workloads unterstützen, beschleunigen die Entwicklung eines offenen KI-RAN-Ökosystems und zeigen, dass KI-RAN-Technologien bereit für den kommerziellen Einsatz sind.
Nokias AI-RAN-Plattform hat durch KI-gestützte Funkinnovationen bereits über 20 % mehr Spektraleffizienz erzielt und treibt diese durch eine kontinuierliche Software-Innovations-Roadmap bis 2027/28 weiter voran. Dadurch können Netzbetreiber ihre Kapazität erhöhen, die Rentabilität ihrer Netze verbessern und neue Servicemöglichkeiten schaffen, indem sie den Wert bestehender Spektrum- und Infrastrukturinvestitionen steigern und so die Abhängigkeit von herkömmlichen Hardware-Erneuerungszyklen reduzieren.
Remy Pascal, Leiter Mobile Infrastruktur bei Omdia, sagte: „Die breite Beteiligung von Netzbetreibern, die Nokia angekündigt hat, zeigt, dass AI-RAN sich von einem Forschungsthema zu einer strategischen Priorität für eine wachsende Zahl von Serviceprovidern entwickelt. Besonders bemerkenswert ist die Vielfalt der Betreiber aus allen Regionen. Dies spiegelt den zunehmenden Branchenkonsens wider, dass KI für die weitere Verbesserung der Netzwerkleistung und der betrieblichen Effizienz sowie für die Weiterentwicklung zu 6G unerlässlich sein wird.“ Mit zunehmender Reife der Implementierungen wird die Zusammenarbeit zwischen Betreibern, Anbietern und dem gesamten Ökosystem entscheidend sein, um das volle Potenzial von AI-RAN auszuschöpfen.
Da KI-Anwendungen neue Verkehrsmuster, einen erhöhten Uplink-Bedarf und stetig wachsende Anforderungen an verteiltes Rechnen generieren, suchen Netzbetreiber nach neuen Wegen, um die Netzwerkkapazität, die Spektrumeffizienz und die Monetarisierungsmöglichkeiten zu verbessern. Nokias AI-RAN-Plattform kombiniert die KI-native anyRAN-Software mit dem NVIDIA Aerial RAN Computer, um Betreibern zu helfen, ihre bestehenden Spektrumressourcen optimal zu nutzen. Dies ermöglicht eine softwaredefinierte Architektur für 5G mit einem Software-Upgrade-Pfad zu 6G und legt den Grundstein für zukünftige KI-native Netze.
Emma Falck, Präsidentin Mobile Infrastructure bei Nokia, sagte: „Das wachsende Partnernetzwerk in allen Regionen zeigt, dass AI-RAN zu einer gemeinsamen Branchenpriorität wird und intelligentere, effizientere und softwaregesteuerte Netze ermöglicht.“ Netzbetreiber benötigen einen neuen Ansatz, um die Kapazität zu erhöhen, die Rentabilität ihrer Netze zu verbessern und Dienste für KI-native Workloads bereitzustellen. Die aktuelle Expansion des AI-RAN-Ökosystems trägt dazu bei, diesen Übergang zu beschleunigen und Betreibern einen klareren Weg zur Bereitstellung neuer Dienste und zur Wertsteigerung ihrer bestehenden Netzwerkinvestitionen aufzuzeigen.
Ronnie Vasishta, Senior Vice President Telecom bei NVIDIA, erklärte: „AI-RAN wird das Mobilfunknetz in eine der weltweit größten verteilten KI-Infrastrukturen verwandeln.
Mit dem NVIDIA Aerial RAN Computer und der AI-RAN-Software von Nokia können Netzbetreiber softwaredefinierte Netze erstellen, die Leistung und Effizienz kontinuierlich verbessern und gleichzeitig völlig neue KI-Dienste am Netzrand unterstützen. Die weltweite Dynamik bei Netzbetreibern zeigt, dass AI-RAN die Grundlage für das heutige fortschrittliche 5G bildet und zukünftig per Software-Upgrade zu KI-nativem 6G aufgerüstet werden kann.“
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