Die CO-Plattform von Nokia verbessert die Standort- und Anlageninformationen für operative Teams – sei es bei der Verwaltung und Instandhaltung eines vernetzten Bergwerks, der Übermittlung von Echtzeit-Einsatzinformationen durch Einsatzfahrzeuge oder im Gefechtseinsatz. Diese Teams profitieren von KI-gestützter Unterstützung, einem digitalen 3D-Zwilling der Betriebsabläufe in Echtzeit, Echtzeit-Videoanalysen, vorausschauender Wartung und autonomer Sicherheitsüberwachung. Das Ergebnis: höhere Betriebssicherheit, weniger Ausfallzeiten und kontinuierliche Transparenz. Die CO-Plattform von Nokia schafft zudem ein dynamisches, hybrides drahtloses Netzwerk ohne Single Point of Failure und trägt so dazu bei, kritische Operationen auch in anspruchsvollsten Umgebungen aufrechtzuerhalten.
„Die Konvergenz von KI, Edge Computing und unternehmenskritischer Kommunikation wird zu einer zentralen Voraussetzung für Unternehmen, die ihre operative Leistung und die Sicherheit ihrer Mitarbeiter verbessern wollen.“ „Die Cognitive Operations Platform von Nokia zeigt, wie diese Funktionen integriert werden können, um handlungsrelevante Informationen und einen zuverlässigeren, ausfallsicheren Betrieb in industriellen Umgebungen zu gewährleisten“, so Ildefonso de la Cruz Morales, Senior Principal Analyst bei Omdia.
Das Herzstück der neuen Plattform ist Nokias Cognitive Edge Node (CEN), eine robuste Edge-Computing- und Netzwerkplattform, die fortschrittliche Konnektivität, KI-gestützte Multi-Access-Netzwerke und beschleunigtes Edge-Computing vereint. Dank GPU-beschleunigter Rechenleistung auf dem Gerät verbessert der Cognitive Edge Node die Intelligenz von Fahrzeugen im Außendienst und an abgelegenen Standorten.
„Diese Markteinführung ist ein wichtiger Schritt im Rahmen von Nokias Engagement für vernetzte Intelligenz. Unsere Lösung für kognitive Operationen bringt KI direkt ins Feld und ermöglicht Echtzeitinformationen überall dort, wo physische Operationen stattfinden.“ „Gemeinsam mit unseren Partnern Microsoft Azure und Rajant entwickeln wir ein zukunftssicheres System für missionskritische autonome Infrastrukturen, wobei Sicherheitsbehörden, Streitkräfte sowie Bergbau- und Bauunternehmen eine Vorreiterrolle einnehmen“,so Lelio Di Martino, General Manager Cognitive Operations bei Nokia.
Der CEN wurde mit Blick auf ein Partner-Ökosystem konzipiert. Nokia hat neben anderen Zugangstechnologien mit Rajant, einem Pionier im Bereich kinetischer Mesh®-Funknetzwerke, zusammengearbeitet, um Rajants InstaMesh®-Technologie direkt in den Cognitive Edge Node zu integrieren.
„Diese Kooperation bietet Kunden die Stärken beider Unternehmen – sei es ein ausfallsicheres Funknetzwerk oder eine integrierte KI-Plattform“, so Sagar Chandra, Executive Vice President Global Sales bei Rajant Corporation.
CO startet mit drei Branchenanwendungen:
Cognitive Operations for Mining ist Nokias Flaggschiffprodukt für den Bergbausektor und bringt die vollständige KI-Plattform von CO durch die ausfallsichere Kommunikation des Cognitive Edge Node in den Bergbaubetrieb. CO for Mining ist sowohl für die On-Premise- als auch für die Cloud-Bereitstellung über den Microsoft Azure Marketplace verfügbar, sodass Bergbaubetreiber die Lösung innerhalb weniger Tage implementieren können.
Für die öffentliche Sicherheit und Rettungsdienste führt Cognitive Operations for Emergency Services das Konzept „Fahrzeug als Knotenpunkt“ (VaaN) ein. Dabei wird jedes mit Cognitive Edge ausgestattete Einsatzfahrzeug zu einem autonomen Intelligenz- und Kommunikationsknotenpunkt. Polizeiwagen, Feuerwehrfahrzeuge und Krankenwagen organisieren sich am Einsatzort selbstständig zu einem verteilten Netzwerk für Feldaufklärung, das ein Echtzeit-3D-Lagebild austauscht, Videoanalysen lokal verarbeitet und die Kommunikation über 5G, WLAN und Satellit aufrechterhält.
Für Verteidigungs- und taktische Militäroperationen erweitert Cognitive Operations for Defense die Plattform bis an die Frontlinien des Gefechtsfelds, wo Resilienz und Echtzeitinformationen entscheidend sind. Jedes Fahrzeug, jede Einheit und jede Ressource an der Front wird zu einem sicheren, selbstorganisierenden Knotenpunkt innerhalb eines verteilten taktischen Netzwerks. Die Streitkräfte teilen eine einheitliche Echtzeit-Sicht auf die Lage und nutzen dabei geräteinterne KI für Sensorfusion, Videoanalyse und Bedrohungserkennung, während gleichzeitig die sichere Kommunikation über 5G, taktisches Funkgerät und Satellit in Konfliktgebieten aufrechterhalten wird.
