Eine der kritischsten und zeitaufwändigsten Phasen im Bauprozess ist das Aushärten des Betons. Traditionell erforderte die Überwachung dieser Phase umständliche Laborausrüstung und führte zu erheblichen Verzögerungen. In den letzten Jahren hat sich jedoch eine neue Technologie entwickelt, die diesen Prozess deutlich vereinfacht. 2015 gründeten Brendan Dowdall und Ryan Twomey Concrete Sensors, um dieses Problem zu lösen. Das in Boston ansässige Unternehmen bietet Generalunternehmern, Betonbauern und Ingenieuren eine Lösung zur präzisen Messung und Vorhersage der Betoneigenschaften. Ein im Beton eingebetteter drahtloser Sensor liefert in Verbindung mit einer benutzerfreundlichen Software Echtzeitdaten über den Beton während des Aushärtens und Trocknens. Die mobile App von Concrete Sensors zeigt die geschätzte Festigkeit, Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit des Betons an. Dank eines hochmodernen, hauseigenen Labors kann die exakte Betonmischung präziser getestet werden, um die Ergebnisse besser vorherzusagen und so Tage, möglicherweise sogar Wochen, der Bauzeit zu verkürzen.
Hilti hat in den letzten Jahren in die Digitalisierung der Bauindustrie und die Vereinfachung der Arbeitsabläufe für Bauunternehmer und Bauingenieure investiert. Zu den Innovationen zählen: einfachere Anlagenverfolgung (ON! Track); verbesserte Methoden zur Bemessung von Fußplatten (PROFIS Engineering); schnelle und präzise Lösungen für die Umsetzung von BIM-Planungen auf der Baustelle (PLT 300); sowie die kürzlich eingeführten Lösungen für rückverfolgbare Verbindungselemente (TraceFast). Hilti ist überzeugt, dass Betonsensoren eine hervorragende Ergänzung des wachsenden Portfolios für die digitale Bauweise darstellen.
