Es ermöglicht eine sichere End-to-End-Glasfaserübertragung über Entfernungen von bis zu 100 km und übertrifft damit die Reichweitenbegrenzung von Kupferkabeln (100 m) deutlich. Das neue Modul mit einfacher Breite ersetzt das bisherige Modul mit doppelter Breite, belegt nun nur noch einen Steckplatz und senkt so die Kosten pro Steckplatz in Multiport-Gehäusen. Neue Netzwerkmanagement- und Fehlerbehebungsfunktionen bieten zudem Layer-2/3-Switch-ähnliche Funktionalität und stellen für Internetdienstanbieter (ISPs) und große Campus-Netzwerke eine kostengünstigere Alternative zu herkömmlichen Glasfaser-Switches dar.
Das Modell iMcV-Giga FiberLinX-III ist speziell für Gigabit-Netzwerkanwendungen konzipiert, bei denen große Datenmengen sicher über lange Glasfaserstrecken übertragen und fernverwaltet werden müssen. Dadurch werden Vor-Ort-Einsätze zur Fehlerbehebung an den Geräten reduziert. Zu diesen geografisch verteilten Anwendungen zählen Internetdienstanbieter (ISPs), große Universitätsgelände, Unternehmen mit weltweit verteilten Niederlassungen, Sicherheitsdienste (IP-Überwachungskameras) und der Transportsektor (digitale Beschilderung und Verkehrsampeln).
Im Gegensatz zu Vorgängermodellen, die ausschließlich als Edge-Geräte fungierten, kann der iMcV-Giga FiberLinX-III nun auch als Switch eingesetzt werden und Verbindungsfunktionen in der Vermittlungsstelleninfrastruktur übernehmen. Er erfüllt sogar die aktuellen IEEE 802.3ah OAM-Standards (Betrieb, Administration und Management), die von Administratoren großer Ethernet-Netzwerke erwartet werden. Das neue Modell beinhaltet die Datenanalyse, eine Softwarefunktion, die Kanalgeschwindigkeits- und Roundtrip-Latenztests ermöglicht. Die Unterstützung für 802.1Q-VLAN-Tagging und zusätzliches 802.1ad-Q-in-Q-Tagging ermöglicht Administratoren die Zuweisung von VLAN-Tag-Ethertypes. Dies ermöglicht ein feineres Routing und eine detailliertere Segmentierung von VLANs und gewährleistet, dass der Kundendatenverkehr aus verschiedenen Quellen nicht vermischt wird.
Verschiedene Gigabit-Glasfasertypen stehen zur Verfügung, darunter Multimode, Singlemode und Single-Strand Fiber (SSF). SSF kann die installierte Glasfaserkapazität effektiv verdoppeln und ermöglicht es dem Netzwerk, wertvolle Glasfaserstränge für die Anbindung mehrerer Teilnehmer zu nutzen. Herkömmliche Funktionen wie Bandbreitenskalierbarkeit und Host-/Fernverwaltung über Glasfaser sind weiterhin verfügbar. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Software überarbeitet und bietet nun drei statt der sieben Betriebsmodi der Vorgängergeneration, was die Konfiguration vereinfacht.
Die kostenlose SNMP-Software (Simple Network Management Protocol) iView² ermöglicht Administratoren die Überwachung entfernter Netzwerkknoten von einem zentralen Management-Host aus und reduziert so die Anzahl der Vor-Ort-Einsätze zur Fehlerbehebung. iView² ist jetzt als leistungsstarke Webserver-Version verfügbar und eignet sich ideal für die Verwaltung hunderter Module und mehrerer Benutzer.
Der iMcV-Giga FiberLinX-III kann als gekoppeltes (Host/Remote-)Gerät oder als eigenständiges Gerät in Verbindung mit einem anderen Gigabit-Gerät installiert werden. Er verfügt über eine 6-jährige Garantie.
