Diese Art der Synchronisierung ist in allen Anwendungen erforderlich, in denen Informationsquellen oder Sensoren über Ereigniszeiten referenziert werden. Beispiele hierfür finden sich in der Bilderkennung in der Industrie, in Audioanwendungen sowie in anderen Medien- und Rundfunkanwendungen und zunehmend auch in der industriellen Automatisierung.
Das Precision Time Protocol (PTP) kann mit oder ohne PTP-Hardwareunterstützung verwendet werden. Das Protokoll selbst ermöglicht die Synchronisierung mittels Software-Timern mit einer Genauigkeit im Submillisekundenbereich. PTP-Hardware kann die Synchronisierungsgenauigkeit zwischen dem Gerät (Slave-Takt) und dem Referenztakt auf etwa 100 ns verbessern.
Die PTP-Implementierung von SEGGER wurde von Grund auf für ressourcenbeschränkte Hardware in eingebetteten Systemen entwickelt. Sie ist vollständig für deterministische Zeitmessungen (ohne Latenzprobleme) und minimalen Speicherbedarf optimiert. Hardwareunterstützung ist für PTP nicht zwingend erforderlich, kann aber zur Erzielung maximaler Genauigkeit eingesetzt werden. Treiber für die Hardwareunterstützung sind verfügbar.

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