Diese Module, die in diesem Quartal auch in Amerika und Asien eingeführt werden, verfügen über Zinkdruckgussgehäuse gemäß Schutzart IP67 und ermöglichen eine galvanische Trennung zwischen Sensoren, Aktoren und dem übergeordneten Bussystem. Dadurch sind die Steuerungen vor Störungen geschützt. Vibrationsfeste M12-Anschlusstechnik und kurzschlussfeste Ausgänge gewährleisten eine hohe Funktionssicherheit. Jedes der drei Module bietet 16 digitale Kanäle, die als Eingänge, Ausgänge oder eine Kombination aus beidem konfiguriert werden können. Dank des integrierten 2-Port-Switches (10/100 Mbit/s) lassen sich sowohl lineare als auch Ringtopologien realisieren. Darüber hinaus unterstützen sie DLR (Device Level Ring Protocol). Das bedeutet, dass die Module bei Ausfall einer Verbindung automatisch auf ein anderes Ringsegment umschalten, sodass angeschlossene Systeme unterbrechungsfrei weiterlaufen können. Das benutzerfreundliche Diagnosekonzept ermöglicht eine schnelle Fehlerbehebung.
Die EtherNet/IP-Ports sind mit vierpoligen M12-Steckverbindern (D-Kodierung) ausgestattet, die 16 I/O-Steckplätze, die jeweils zwei digitale Signale senden oder empfangen können, verfügen über fünfpolige M12-Steckverbinder (A-Kodierung). Die Ausgangsstromstärke beträgt bis zu 1,6 A pro Kanal, die maximale Gesamtstromkapazität 9 A pro Modul. Die optimierte Steckplatzanordnung ermöglicht die Verwendung auch mit T-Splittern.
Zur Vermeidung von Verwechslungen sind sowohl die I/O-Steckverbinder als auch die Netzwerkports farbcodiert. IP-Adressen werden über Drehschalter konfiguriert. Beide Module werden direkt über die Benutzeroberfläche der Steuereinheit konfiguriert. Eine einfache Diagnosefunktion ermöglicht eine präzise Fehlerdiagnose pro Kanal und Bus.
Die I/O-Module sind in einem Zinkdruckgussgehäuse mit den Abmessungen 261,4 mm (Länge) × 59,6 mm (Breite) × 17,6 mm (Höhe) untergebracht. Inklusive der Stromsteckplätze beträgt die Höhe der Einheiten nur 26,3 mm. Alle Versionen sind für einen Temperaturbereich von -10 °C bis +60 °C ausgelegt. Die Stromversorgung erfolgt über zwei 7/8"-Vierpol-Steckplätze, hat eine Nennspannung von 24 V und einen Spannungsbereich von 15 bis 30 V.
Mit der neuen LioN-R-Serie im Sortiment von Lumberg Automation bringt Belden seine ersten robusten, metallgekapselten I/O-Module für EtherNet/IP-Anwendungen auf den Markt. Produktmanager Mehmet Akcit erklärt: „Diese Module eignen sich überall dort, wo eine zuverlässige Vernetzung von Ein- und Ausgängen mit Steuerungen in rauen Umgebungen erforderlich ist, beispielsweise im Maschinen- und Anlagenbau, wo Schweißfunken, Metallspäne sowie aggressive Kühl- und Schmierstoffe auftreten.“
Plug-in-Hybrid-Startersteuerung
Die neuen Varianten der Contactron Hybrid-Startersteuerungen von Phoenix Contact ermöglichen eine schnelle und einfache Integration in gängige Feldbussysteme wie Profibus, Profinet, CANopen, DeviceNet, Modbus und EtherNet/IP.
