Dank technologischer Innovationen und Standards für Verkabelungssysteme und -anwendungen sind 12-Faser-MPO/MTP-basierte Glasfasersysteme in Rechenzentren sehr beliebt geworden. Diese Systeme umfassen Basiskomponenten wie Trunkkabel (vorkonfektionierte Kabel mit MTP-Steckern an beiden Enden) oder Fan-Out-Module (MTP an einem Ende und LC am anderen). CC-Verkabelungssysteme haben ihre Vorteile gegenüber herkömmlichen Lösungen wie Spleißen, LC-zu-LC-Kabelkonfektionen oder einzelnen Patchkabeln bestätigt.
Heutzutage arbeiten die meisten 8/10/16G-Systeme über einen seriellen (Duplex-)Kanal, wobei die LC-Schnittstelle am weitesten verbreitet ist. Dies gilt nicht für 40/100G, und die zunehmende Beliebtheit paralleler Kanäle und Matrix-Steckverbinder mit MTP/MPO-Technologie ist bekannt. Für LAN-Anwendungen basiert diese Anforderung auf MTP-8 (einem MPO-basierten Steckverbinder mit 8 Fasern), der in 40GBase-SR4/100GBase-SR4 (in Entwicklung) und MTP-20 für optische Module auf Basis von 100GBase-SR10 verwendet wird.
Aufgrund der steigenden Nachfrage nach höheren Datenübertragungsraten bietet HUBER+SUHNER jedoch zunehmend optische Verkabelungslösungen auf Basis der 24-Faser-Version des MTP®-Steckers (MTP-24) an, die speziell für den Einsatz in Rechenzentren und LAN/WAN-Infrastrukturen entwickelt wurden.
Die IT-Infrastruktur muss im Durchschnitt alle fünf bis sieben Jahre, oft aber auch häufiger, aktualisiert werden. Neue Computergeräte stellen neue Anforderungen an die Netzwerkinfrastruktur. Daher lassen sich bei der Modernisierung der bestehenden Netzwerkinfrastruktur die zukünftigen Kosten optimieren, indem ein Migrationspfad von LC-basierten (traditionellen) Verbindungen zu einer MTP-basierten Infrastruktur geplant wird. Dies ist jedoch nur realisierbar, wenn von Anfang an vorkonfektionierte MTP-Kabel als Systemgrundlage verwendet werden.
