Die neue Option „Synchronous Ethernet“ testet Geschwindigkeiten von 10 Mbit/s bis 10 Gbit/s und unterstützt die beiden für synchrones Ethernet definierten Verfahren: - Physikalische Synchronisationssignalisierung gemäß den ITU-T-Empfehlungen G.8261, G.8262 und G.8264 (in vielen Fällen als SyncE bezeichnet).
- Synchronisierung basierend auf dem im IEEE1588 v2 Precision Time Protocol (PTP) definierten Protokoll.
Die neue Option ermöglicht Live- und Remote-Tests sowie die bidirektionale Überwachung im laufenden Betrieb über synchrone Ethernet-Verbindungen. Das CMA 3000, das bereits seit über einem Jahr Dual-Port-Analysefunktionen bis zu 10 Gbit/s unterstützt, kann diese beiden Ports nun auch zum Testen synchroner Ethernet-Verbindungen bis zu 10 Gbit/s nutzen.
Mit dieser neuen Option können Betreiber und Gerätehersteller synchrone Ethernet-basierte Netzwerkkommunikation schnell messen und testen. Weitere unterstützte Optionen über Ethernet bis zu 10 Gbit/s umfassen IP, VoIP, SDH bis STM-64, E3, E4 und serielle Datacom-Datenleitungen. Zusammen mit den leistungsstarken E1-Schaltungstestfunktionen machen diese das CMA3000 zu einer äußerst vielseitigen Test- und Messlösung.
Dank der bidirektionalen Überwachungsfunktion des CMA3000 können Anwender schnell überprüfen, ob beide Seiten der synchronen Ethernet-Verbindung korrekt funktionieren. Für die Installation und Inbetriebnahme von Verbindungen ohne synchronen Ethernet-Dienst liefert der CMA3000 aussagekräftige statistische Messwerte, die professionell dokumentiert werden können. Für IEEE 1588 v2 (PTP) kann das Gerät als Master mit internem Taktgeber oder GPS-Signal (sofern verfügbar) oder als Slave betrieben werden. Im Slave-Modus muss stets der beste Master-Taktgeber ausgewählt und der eigene Taktgeber kontinuierlich angepasst werden.
Daher kann der Benutzer mit dem CMA 3000 eine IEEE 1588 v2 (PTP)-Uhr simulieren und überprüfen, ob die PTP-Netzwerke ordnungsgemäß funktionieren.
