Dies ist eine Kooperation zwischen europäischen Universitäten und der Telekommunikationsbranche mit dem Ziel, ein feldtaugliches Glasfaser-Steckverbindersystem zu entwickeln. Das System wird den Ausbau größerer Glasfasernetze deutlich beschleunigen.

Hochgeschwindigkeitsinternet erfordert Glasfaserverbindungen. Optische Fasern müssen, idealerweise rekonfigurierbar, miteinander verbunden werden, um Signale über Glasfasernetze zu verteilen. Derzeit erfordert die Installation von Steckverbindern an solch winzigen Glasfasern im Feld hochspezialisiertes Personal und zahlreiche Spezialwerkzeuge. Staub und Schmutz machen es praktisch unmöglich, Feldverbindungen mit einer Qualität herzustellen, die mit der in einer Fabrik oder einem Labor erreichten vergleichbar ist. Die aktuelle Forschung verspricht ein Steckverbindersystem, das eine werkseitige Leistung bei der Feldinstallation gewährleistet.

VECTOR nutzt die neuesten Fortschritte bei Schrumpfmaterialien, Nanomaterialien, Hightech-Gelen, Mikrofertigung und mikromechanischen Ausrichtungssystemen, um optische Verbindungen mit überlegenen Spezifikationen zu erzielen. Partner aus ganz Europa haben sich zusammengeschlossen, um die Ziele dieses Projekts zu erreichen. Das Projekt wird vom Siebten Rahmenprogramm der Europäischen Gemeinschaft für Forschung, technologische Entwicklung und Demonstration (FP7) finanziert und von TE Connectivity (über ihre belgische Tochtergesellschaft Tyco Electronics Raychem BVBA) koordiniert. VECTOR profitiert zudem von bedeutenden Beiträgen von DEMCON Advanced Mechatronics BV (Niederlande), Celoplas – Plásticos para a Indústria SA (Portugal), der Freien Universität Brüssel und der Universität Gent (Belgien), Telecom Italia SpA (Italien) und der Telekom Deutschland GmbH (Deutschland).

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