Optische Steckverbinder gehören zu den wichtigsten passiven Bauteilen für optische Verbindungen. Zusammen mit dem Adapter ermöglichen sie die temporäre und wiederholte Ausrichtung und Verbindung von zwei oder mehr Glasfasern unter optimalen optischen Bedingungen. Der Adapter
Glasfaser 1N131ist ein mechanisches Bauteil, das die korrekte Ausrichtung zweier Steckverbinder gleichen oder unterschiedlichen Typs gewährleistet (Abbildung 1).
Verschiedene Glasfaseranwendungen erfordern Steckverbinder für Singlemode- (SM) oder Multimode-Fasern (MM). Dies führt zu Verbesserungen bei Adaptern für Ferrulen mit kleineren oder größeren Durchmessern. Daraus resultieren spezialisierte Steckverbinderreihen für jede Anwendung, selbst innerhalb derselben Modelle, sowie spezifische Montagetechniken.


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Bei der Planung und Installation von Informationstransportsystemen (ITS) sind Glasfaserverbinder unerlässlich für einen zuverlässigen und normkonformen Betrieb. Diese Normen definieren strenge optische und mechanische Leistungsanforderungen, die diese Geräte erfüllen müssen (Abbildung 2).
Die Glasfaserverbinder bieten eine beispiellose Vielfalt an Möglichkeiten, mit denen Sie Ihre Installationen optimieren und die anspruchsvollsten optischen Leistungsanforderungen der genannten und vieler weiterer Normen erfüllen können.
Die ersten Verbindermodelle (SMA, Biconical) wurden durch die Standard-ST-Verbinder (Straight Tip) für Multimode-Fasern (MM) und FC-Verbinder (Fiber Connector) für Singlemode-Fasern (SM) ersetzt. Frühe Verbinder besaßen Gehäuse und Ferrulen aus verschiedenen Materialien (Kunststoffe, Polymere usw.), wobei die besten Verbinder Metallgehäuse und Keramikferrulen aufwiesen.
Um später eine höhere Faserdichte in Verteilerrahmen zu erreichen, wurde der SC-Verbinder (Subscriber Connector oder Standard Connector) entwickelt. Er verfügt über ein Kunststoffgehäuse mit einem Push-Pull-Mechanismus zum Schutz der Keramikferrule. Der Adapter wird über ein Clipsystem befestigt, und sein quadratisches Profil ermöglicht eine einfachere Verbindung.
Glasfaser--optisch3N131Steckverbinder lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Standard- oder gängige Steckverbinder, SFF-Steckverbinder (Small Form Factor) und Multifaser-Steckverbinder. Im Laufe der Zeit haben sich Steckverbinder entsprechend neuer Technologien und spezifischer Anwendungen weiterentwickelt. Beispiele hierfür sind SMA, FDDI, BICONIC, DIN, D4, E2000, ESCON und VF-45. Standard- oder gängige Steckverbinder sind an ihrer 2,5-mm-Ferrule erkennbar und umfassen ST-, SC- und FC-Steckverbinder. SFF-Steckverbinder besitzen eine 1,25-mm-Ferrule und umfassen LC- und MU-Steckverbinder. Zu den Multifaser-Steckverbindern gehören MT-RJ, MTP und MPO.
Der Einsatz von SFF-Steckverbindern in Glasfasernetzen spart Platz und Kosten. Die Auswahl des richtigen Typs kann jedoch eine Herausforderung sein. Da Glasfasernetze mit SFF-Steckverbindern weniger Platz im Schaltschrank benötigen und deutlich günstiger sind, erhöhen SFF-Steckverbinder auch die Portdichte elektronischer Geräte (wie Netzwerkkarten, Switches und Hubs). Dadurch werden diese Geräte kostengünstiger und neue Anwendungsmöglichkeiten eröffnen sich. SFF-Steckverbinder sind speziell für die schnelle Feldkonfektionierung konzipiert. Die meisten erfordern jedoch spezielle Installationswerkzeuge und Transceiver (Abbildung 3).
Es ist wichtig, die verschiedenen verfügbaren Montageverfahren zu kennen, darunter die traditionelle Epoxidharz-Methode und die Verwendung von Polyamid-basierten Klebstoffen. Eine weitere wichtige Alternative sind mechanisch montierte (crimpbare) Steckverbinder.
Die Vielfalt der Steckverbindertypen ermöglicht es Ihnen, Ihre wichtigsten Anforderungen an die Installation von Glasfasersystemen zu erfüllen (Abbildung 4).
Glasfaser 5N131Die Polyamid-basierten Glasfasersteckverbinder dieser Produktreihe sind einzigartig unter den Klebesteckverbindern. Sie verfügen über einen leistungsstarken Polyamid-basierten Klebstoff im Steckverbinderkörper, der die Faser und die Ferrule nicht angreift. Dies vereinfacht die Steckverbindervorbereitung erheblich und trägt zu einer verbesserten optischen Leistung bei.
Durch die Integration des Klebstoffs in den Steckverbinder werden Vorbereitungszeit und -kosten deutlich reduziert, was sich positiv auf Projektlaufzeiten und Gesamtkosten auswirkt.

Ferrulenpolitur: Die Endbearbeitung von Ferrulen optischer Steckverbinder erfolgt mittels verschiedener Poliertechnologien, allgemein als „Terminierung“ bezeichnet (Abbildung 5). Frühere Steckverbinder fixierten die Ferrule nicht, sodass sie sich in den Kopplern drehen konnte. Sie wiesen einen Spalt zwischen ihren Enden (Luftspalt) auf, um Beschädigungen durch diese Bewegung zu vermeiden. Mit dem Aufkommen von ST- und FC-Steckverbindern wird die Ferrule fest im Steckverbindergehäuse fixiert. Anschließend wird die Faser angeschlossen und mit einer PC-Oberfläche (Physical Contact) versehen, um die Dämpfung zu minimieren. Typischerweise wird für Multimode-Fasern (MM) eine Flachpolitur und für Singlemode-Fasern (SM) eine Kugelpolitur verwendet. Mit dem Aufkommen von Systemen, die stark auf Signalreflexionen reagieren (z. B. Kabelfernsehen oder Hochgeschwindigkeits-Telekommunikationssysteme), und um die Rückflussdämpfung zu minimieren, wurden die Terminierungssysteme weiterentwickelt. Dies führte zur Entwicklung der UPC-Technologie (mit einer Rückflussdämpfung von >55 dB) und zu Verbesserungen der APC-Terminierungssysteme (>65 dB). APC-Anschlusssysteme verfügen über einen 8°-Winkel am sphärischen Ende der Aderendhülse, der alle nicht mit dem Hauptmodus übereinstimmenden Reflexionen auf den Mantel ableitet. -Steckverbinder:
ST
ST-Steckverbinder wurden in den 1980er-Jahren von AT&T entwickelt und stehen für „Straight Tip“ (gerade Spitze). Sie zeichnen sich durch ein Bajonettdesign aus, das eine einfache Ausrichtung des Steckverbinders am Adapter ermöglicht. Ihr „Push-and-Twist“-Kupplungsmechanismus verhindert ein Verrutschen oder Trennen des Steckverbinders. Das Steckverbindergehäuse fixiert die Aderendhülse, sorgt für eine bessere Ausrichtung und verhindert Drehbewegungen. Der ST-Steckverbinder ist aufgrund seines hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses der beliebteste Steckverbinder in lokalen Netzwerken (LANs). SC- Steckverbinder sind vielseitig einsetzbar und ermöglichen eine einfache Ausrichtung des Steckverbinders am Adapter. Ihr „Push-Pull“-Kupplungsmechanismus fixiert ihn sicher am Adapter. Das Steckverbindergehäuse hält die Aderendhülse, sorgt für eine bessere Ausrichtung und verhindert Bewegungen. Der SC-Steckverbinder ist sowohl in LANs als auch in Transportnetzen (Telefonbetreiber, Kabelfernsehen) weit verbreitet. FC- Steckverbinder wurden in den 1980er-Jahren von NTT entwickelt und stehen für „Fiber Connection“. Sie verfügen über ein vielseitiges Gewindedesign, das eine sichere Verbindung und präzise Ausrichtung des Steckers am Adapter ermöglicht. Der Gewindekupplungsmechanismus verhindert ein Verrutschen oder Lösen des Steckers. Das Steckergehäuse hält die Aderendhülse (Ferrule) und sorgt so für eine optimale Ausrichtung und verhindert Bewegungen. Die Bestandteile des Steckers sind: Aderendhülse (Zylinder, der die Faser wie eine Nadel umschließt), Gehäuse (der Sockel des Steckers), Crimp-Öse (die die Faser am Stecker fixiert) und Steckerkappe (der Griff des Steckers). LC- Steckverbinder, 1997 von Lucent Technologies entwickelt, ähneln äußerlich einem kleinen SC-Stecker und sind etwa so groß wie ein RJ45-Stecker. Sie sind als Simplex- oder Duplex-Varianten erhältlich, wobei sich SM- und MM-Steckverbinder äußerlich durch einen Farbcode unterscheiden. Der LC-Steckverbinder ist ein hochdichter SFF-Steckverbinder, der für den Einsatz in allen Umgebungen geeignet ist: LANs, Telefonnetze und Kabelfernsehen (CATV). MU- Steckverbinder verfügen über einen Push-Pull-Verriegelungsmechanismus, der den Stecker beim Ein- und Ausstecken sichert. Diese Konstruktion verhindert eine Rotationsfehlausrichtung. Der Stecker besteht aus einem vormontierten Gehäuse und einer präzisionsgeformten Kunststoffabdeckung sowie einer frei beweglichen Ferrule mit 1,25 mm Durchmesser, die von einer Druckfeder gehalten wird. Die Steckerkomponenten sind: Ferrule (der die Faser wie eine Nadel umschließt), Gehäuse (die Basis des Steckers), Crimp-Öse (die die Faser am Stecker fixiert) und Steckerkappe (der Griff des Steckers). Der MT-RJ-Stecker verfügt ebenfalls über einen Push-Pull-Mechanismus, d. h. er wird ein- und ausgesteckt. Auch diese Konstruktion verhindert eine Rotationsfehlausrichtung. MT-RJ-Stecker verwenden zwei Fasern in einer einzigen Ferrule, die in hochpräzisen Formverfahren hergestellt wird. MT-RJ -Stecker sind vielseitig, da ein einzelner Stecker zwei Fasern gleichzeitig terminieren kann. Die Stecker lassen sich leicht ausrichten und werden im Adapter fixiert, um Verbindungsunterbrechungen zu verhindern. Der MTP- Stecker spart Platz, indem er mit einer einzigen Ferrule mindestens zwölf Verbindungen ermöglicht und so bis zu zwölf Glasfaserstecker ersetzt. MTP-Stecker bieten eine intuitive Push-Pull-Schnittstelle und einen Verriegelungsmechanismus für einfaches Einstecken. Sie werden vorwiegend für Anwendungen mit höherem Durchsatz eingesetzt, als es mit herkömmlicher Glasfasertechnologie möglich ist. Sie bieten eine sichere Möglichkeit, mehrere Fasern in einem kompakten Design zu terminieren.








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Autor: Fibremex

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