Gleichzeitig beschleunigt der steigende Bandbreitenbedarf den Ausbau von 40G- und 100G-Ethernet. Die Verfügbarkeit ist in Rechenzentrumsnetzwerken von entscheidender Bedeutung; die Fähigkeit, Fehler an einem Ende eines Patchkabels zu erkennen und das Netzwerk wiederherzustellen, ist unerlässlich.
Eine präzise und zuverlässige Selbstanalyse ist unerlässlich, um die große Anzahl an in Rechenzentren zu prüfenden Fasern zu bewerten und zu dokumentieren. Sie ermöglicht auch weniger erfahrenen Technikern die effektive Nutzung eines OTDR. Noyes hat viel Zeit in die Erforschung von Techniken zur Verbesserung der Ereignisanalyse investiert. Dazu gehören Labor- und Feldmessungen an verschiedenen Singlemode- und Multimode-Netzwerken mit zahlreichen Ereigniskombinationen. Die daraus resultierenden Softwarealgorithmen, die nun im M310 OTDR integriert sind, bieten ein neues Maß an Genauigkeit und Zuverlässigkeit bei der Ereignisanalyse und nutzen die geringe Totzone des Geräts in Rechenzentrumsanwendungen optimal aus. So erhalten Anwender per Knopfdruck präzise Ortungen und Messwerte aller Ereignisse, ohne dass Fehlereignisse auftreten.
Das M310 vereint einfache Bedienung (Touch and Test®) mit branchenführenden Spezifikationen in einem robusten, tragbaren Gerät. Das integrierte OTDR mit OPM- und VFL-Funktionen sowie Inspektionsmöglichkeiten vereinfacht Konfiguration, Prüfung und Fehlersuche und reduziert Netzwerkausfallzeiten.
Mit Totzonen von unter 1 m und einem Dynamikbereich von bis zu 38 dB eignet sich das M310 ideal zum Testen, zur Fehlersuche und zur Dokumentation in Rechenzentren, Unternehmensnetzwerken, SAN/LAN/WAN-Netzwerken, Campus-Netzwerken und anderen Umgebungen.
Merkmale und Vorteile des Multifunktions-OTDR M310:
- Reduzierte Totzonen erleichtern die Validierung und Fehlersuche in Rechenzentrums- und Unternehmensnetzwerken mit mehreren Verbindungen und kurzen Jumpern.
- Ereignis-Totzone: 0,8 m
- Dämpfung in der Totzone: < 3 m
- Erweiterte Modenfüllung (EMF): Ermöglicht präzisere Dämpfungsmessungen, vergleichbar mit Messungen mit teuren externen Modenkonditionierern, ohne den Dynamikbereich einzuschränken oder ein zusätzliches Gerät während der Messung zu benötigen.
- Integrierter optischer Leistungsmesser: Testet und speichert Ergebnisse der Stufen 1 und 2 in einem Gerät.
- Integrierter visueller Fehlerorter (VFL): Ermöglicht Technikern die schnelle Identifizierung von Faserfehlern innerhalb der OTDR-Totzone und die Überprüfung der Polarität.
- Endsteckerprüfung: Überprüft die Eingangsqualität und trägt so zu besseren OTDR-Messergebnissen bei.
- Live-Glasfasersignalisierung und -erkennung – Unterstützt Anwender bei der Überprüfung der korrekten Faserverbindung oder beim Abschalten der Quelle zur Erfassung einer OTDR-Messung.
– Geeigneter Dynamikbereich für Glasfasertests außerhalb des Rechenzentrums:
38 dB Singlemode
, 30 dB Multimode.
– Inspektionsbereit – Das M310 unterstützt das DFS Digital FiberScope zur Überprüfung der Oberflächenbeschaffenheit und Sauberkeit von Glasfaser-Endsteckern, einer der Hauptursachen für Netzwerkausfälle.
– Echtzeit-OTDR-Modus für Fehlersuche und Spleißanwendungen.
– Geeignet für den Einsatz im Freien und in Innenräumen.
