Im vergangenen Jahr kam es weltweit zu einer Neuausrichtung der Netzwerkverkehrsmuster. Dienstanbieter reagieren darauf mit einer beschleunigten technologischen Weiterentwicklung und setzen dabei auf verteilte Architekturen mit längeren Verbindungen. So benötigt 5G beispielsweise 10-GbE-Verbindungen zum Mobilfunkmast, im Vergleich zu 1 GbE bei 3G oder 4G. Kabelnetze benötigen ebenfalls 10-GbE-Verbindungen zu den entfernten PHYs am Netzwerkrand. Das zunehmende Verkehrswachstum und die steigende Komplexität treiben die Nutzung virtualisierter Test- und Überwachungslösungen weiter voran. Durch die aktive virtuelle Überwachung und Analyse wichtiger Leistungsindikatoren (KPIs) können Betreiber die Netzwerkleistung maximieren und ein optimales Kundenerlebnis gewährleisten – selbst bei exponentiellem Verkehrswachstum.
Der Fusion JMEP 10 smart SFP+ ist ein kleiner, im laufenden Betrieb austauschbarer optischer Transceiver, der eine einfach zu implementierende Ethernet-Testlösung für bestehende SFP+-Ports bietet. Seine Online-Leistungsüberwachungsfunktionen verwandeln Netzwerkports in Tools zur Service-Assurance und ermöglichen so Betrieb, Management und Wartung von Ethernet-Netzwerken mit 10GbE-Anschlüssen. Darüber hinaus überwacht die Microburst-Erkennungsfunktion den Datenverkehr mit Millisekundengenauigkeit, um Spitzen zu erkennen, die Paketverluste verursachen und die Anwendungsleistung erheblich beeinträchtigen können.
