Durch die Nutzung von TCP, dem am weitesten verbreiteten und zuverlässigsten Netzwerkprotokoll in modernen Rechenzentren und Cloud-Umgebungen, ermöglicht die KumoScale-Software die Implementierung von NVM Express™ over Fabrics (NVMe-oF™) in bestehenden Ethernet-Netzwerken und eröffnet so neue Möglichkeiten für die Einführung und Nutzung von NVMe-oF. Neben TCP-Netzwerken unterstützt KumoScale auch RDMA over Converged Ethernet (RoCE) Version 2.
 
KumoScale, eine Software für gemeinsam genutzten, beschleunigten Speicher, ermöglicht den Zugriff auf Flash-Speicher im gesamten Rechenzentrumsnetzwerk. Sie behebt die Ineffizienzen von Direct-Attached-Storage-Architekturen (DAS), indem sie leistungsstarke NVMe-SSDs von den Rechenknoten trennt und sie als netzwerkgebundene Ressourcen in der gesamten Netzwerkinfrastruktur gemeinsam nutzt. Durch die Bündelung dieser Ressourcen kann für jede Anwendungslast auf jedem Server im Rechenzentrum die optimale Speicher- oder Rechenleistung bereitgestellt werden, wobei die Vorteile von NVMe-SSDs – hohe Leistung und geringe Latenz – erhalten bleiben. Dank des flexiblen, disaggregierten Netzwerk-Blockspeichers für Rechenknoten trägt KumoScale zu einem effizienteren Betrieb von Rechenzentren bei.
 
Auf dem Flash Summit 2018 wurden die Speichersoftware KumoScale von Toshiba Memory und die Marvell® FastLinQ® 100GbE Netzwerkkarte (NIC) für ihre gemeinsame NVMe-of-F-TCP-Demonstration mit dem „Best of Show“-Award für die innovativste Speichertechnologie im Bereich Storage Networking ausgezeichnet. Die Lösung nutzt bestehende Ethernet-Netzwerke, um Investitionen zu schützen, und ermöglicht disaggregierten und virtualisierten Speicher für beliebige NVMe-SSDs.

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