Die wichtigsten Merkmale des neuen AS3911B sind:
Hervorragende Lesereichweite dank leistungsstarkem Sender und automatischer Antennenabstimmung;
sehr geringer Stromverbrauch durch induktive und kapazitive Näherungssensoren;
Unterstützung der RFID-Protokolle ISO 14443 A & B und ISO 15693, einschließlich Mifare™, FeliCa™ und Cipurse™;
Unterstützung der NFC-Protokolle ISO 18092 (NFCIP-1), aktiver P2P-Initiator & -Ziel sowie passiver P2P-Initiator;
EMV-Zertifizierung für drahtlose Zahlungen und Dienstauthentifizierung;
höchste am Markt verfügbare Geschwindigkeiten mit VHBR bis zu 6,8 Mbit/s
Der AS3911B ermöglicht die zuverlässige Näherungserkennung für RFID- oder NFC-Karten bei einem Stromverbrauch von nur 5 µA.
Er verfügt über einen 1-W-Emitter mit präziser Modulationssteuerung und bietet einen transparenten Modus zur externen Ausführung von Protokollen, die intern nicht implementiert sind.
Der AS3911B enthält die gesamte notwendige Hardware und Logik für die Implementierung von RFID/NFC-Lesegeräten, einschließlich eines Antennenabstimmungssystems, das die Hardwareentwicklung erheblich vereinfacht. Er ist in den Gehäusen QFN32, WL-CSP (Miniatur) und COB-Cut-Wafer erhältlich.
Der AS3911B ist die Industrieversion des bewährten AS3914, der für den Einsatz in der Automobilindustrie zertifiziert ist und von Marquardt (einem weltweit führenden Hersteller von Automobilkomponenten) für die Ausstattung seines neuen Türschlosses mit einem integrierten NFC-Lesegerät ausgewählt wurde.
Marquardt integriert den AS3914 außerdem in NFC-Lesegeräte, die in Mittelkonsolen oder Armaturenbretter eingebaut sind.
Sowohl die Tür- als auch die Armaturenbrett-Lesegeräte lassen sich durch Annäherung an jedes NFC-fähige Gerät, wie z. B. eine Karte, ein Mobiltelefon, eine Smartwatch oder ein Tablet, koppeln.
Diese drahtlose NFC-Kopplung bestätigt die Identität des Nutzers, entsperrt den Zugang zum Fahrzeug und ermöglicht die drahtlose Verbindung zu Anwendungen auf dem gekoppelten Gerät. Dieses Konzept wird in der nächsten Generation von Mittelklasse- und Oberklassefahrzeugen europäischer Hersteller zum Einsatz kommen.
