Mecter SL präsentiert die LoRa-Kommunikationsmodule der vertretenen Firma AI Thinker, Modelle Ra 01S und Ra 01SH. Diese Module sind für drahtlose Langstreckenverbindungen konzipiert, die geringen Stromverbrauch und hohe Störfestigkeit erfordern. Die LoRa-Technologie (Abkürzung für Long Range) ist speziell für die Übertragung kleiner Datenmengen über große Entfernungen bei minimalem Stromverbrauch und vergleichsweise geringen Kosten entwickelt worden.
LoRa arbeitet in lizenzfreien Sub-GHz-Bändern mit Chirp Spread Spectrum (CSS)-Modulation. Dies ermöglicht Robustheit und größere Reichweite, allerdings auf Kosten geringerer Übertragungsgeschwindigkeiten. LoRa hat sich als gängige IoT-Lösung für Sensornetzwerke, Telemetrie, Gebäudeautomation, Bewässerungssteuerung, Smart Cities, Fernsteuerung und andere Anwendungen etabliert, bei denen Energieautonomie und Verbindungssicherheit entscheidend sind. Das Modul Ra 01S ist mit dem fortschrittlichen Transceiver SX1268 von Semtech ausgestattet und arbeitet im Frequenzbereich von 410 bis 525 MHz. Das Modul Ra 01SH hingegen nutzt den Transceiver SX1262 und arbeitet im Frequenzband von 803 bis 930 MHz, einschließlich der in Europa (868 MHz) und Amerika (915 MHz) am häufigsten verwendeten Frequenzen. Beide Module bieten eine Ausgangsleistung von bis zu +22 dBm und eine hohe Empfindlichkeit von ca. -140 dBm, wodurch sie beträchtliche Entfernungen mit geringer Fehlerquote überbrücken können.
Weitere Gemeinsamkeiten:
• Modulationen: Zusätzlich zu LoRa™ (CSS) unterstützen sie FSK, GFSK, MSK, GMSK und OOK.
• Schnittstelle: Sie verwenden eine SPI-Schnittstelle.
• Stromversorgung: Sie arbeiten mit Spannungen von 2,7 V bis 3,6 V (typischerweise 3,3 V).
• Maximaler Stromverbrauch: 140 mA.
• Minimaler Stromverbrauch: 4,5 mA Empfangsstrom (4,2 mA beim Ra-01SH) und 1,6 mA Standby-Strom.
• Betriebstemperatur: Von -40 ºC bis +85 ºC.
• Zertifizierungen: CE und FCC.
Integration und Design:
Alle Module sind in einem kompakten SMD16-Gehäuse (17 × 16 × 3,2 mm) erhältlich und lassen sich daher problemlos in Geräte mit begrenztem Platzangebot integrieren. Die Antennenanschlüsse erfolgen entweder über eine TH-Lötstelle (ideal für Helixantennen) oder einen IPEX-Stecker. Da beide Versionen die gleiche Bauform aufweisen, kann eine einzige Platine entwickelt werden, die eine spätere Frequenzauswahl je nach Region oder Projekt ermöglicht.
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