Diese kostenlosen Verbindungen werden sich in zweifacher Hinsicht positiv auf die Aktivitäten von EWT im Rahmen dieses Programms auswirken. Zum einen ermöglichen sie es, erhebliche Investitionen in diesen Dienst zu tätigen, die dann für die Entwicklung anderer Aktivitäten zum Schutz und Erhalt der Umwelt und der Tierwelt verwendet werden können.
Andererseits wird es in der Lage sein, seine Fähigkeiten zu verbessern und auszubauen, indem es mehr IoT-Sensoren an mehr Geiern anbringt als derzeit, nämlich etwa 200, und so ein größeres Gebiet abdeckt und den Erfolg bei der Kontrolle und Überwachung dieser illegalen Aktivitäten erhöht.
Die IoT-Sensoren der Geier werden mit Satelliten von Sateliot verbunden, sodass Ranger auf diese Daten in den riesigen Wasser- und Landgebieten zugreifen können, wo sich der Großteil der zu schützenden Artenvielfalt befindet. Diese Gebiete sind Heimat zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, von denen einige stark bedroht und gefährdet sind.
Die EWT betrachtet Geier als eine entscheidende Art im Kampf gegen Wilderei. Derzeit sind illegaler Handel und Vergiftung die Hauptursachen für den Rückgang der Wildtierpopulationen.
Das „Eye in the Sky“-System von EWT deckt etwa 2 Millionen km² Südafrikas ab, wobei rund 200 Geier von fünf verschiedenen Arten das Gebiet überwachen und Förster die Daten mithilfe der EarthRanger-Software auswerten.
Das System hat nicht nur Hunderte von Geiern gerettet, sondern auch eine entscheidende Rolle bei der Früherkennung und Sanierung der Umwelt gespielt und so weitere Schäden an der Tierwelt verhindert. Insbesondere hat es dazu beigetragen, Wilderer zu fassen und sogar zwei Wildererlager zu identifizieren, was seinen Wert für die Strafverfolgung unterstreicht.
Die Überwachung der Geier hat es den Rangern außerdem ermöglicht, große Fallenreihen, die sowohl für Buschfleisch als auch für dessen illegalen Handel verwendet werden, effektiv aufzuspüren und zu demontieren, wodurch Hunderte von Fallen entfernt wurden, die sonst unbemerkt geblieben wären.
Laut Alison Janicke, der Leiterin der Geschäftsentwicklung von EWT, „wird die Unterstützung von Satellite einen bedeutenden Einfluss auf unsere Organisation haben, da wir diese finanzielle Entlastung nutzen können, um die Mittel für andere wichtige Naturschutzprojekte einzusetzen. Wir werden außerdem die Zeit, die wir bisher für die Mittelbeschaffung aufgewendet haben, nun für Naturschutzaktivitäten vor Ort verwenden können.“
Gianluca Redolfi, Kommunikationsdirektor bei Sateliot, erklärt: „Mithilfe der fortschrittlichen Kapazitätszuweisungstechniken von Sateliot können NGOs kostenlose Satellitenkapazität zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten ohne zusätzliche Kosten nutzen und so eine größere Wirkung vor Ort zur Unterstützung des Biodiversitätsschutzes erzielen.“
